Studie: Osteoporose erhöht Sterberisiko bei Frauen um 47 Prozent
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag elterntipps.ch Experten Forschung Gesundheit Grosseltern Hochschule hospital.ch Krankheiten Lifestyle Magazine Medizin nachrichtenticker.ch News Prävention Senioren Technologie Themen Tipps Trends xund24.ch Ⳇ Verbreitung
Das allgemeine Sterberisiko bei Frauen infolge von Osteoporose ist um 47 Prozent erhöht.
Das schliesst ein Forscherteam vom College of Clinical Medicine Qinghai University aus seiner neuen Studie. Betroffen sind demnach vor allem bestimmte Bereiche der Knochendichte – und zwar 0,46 bis 0,71 g/cm2 der gesamten Femur-Knochenmineraldichte.
3’000 Teilnehmerinnen
Die meiste Forschung hat sich bisher auf den Zusammenhang zwischen einer niedrigen Knochendichte und negativen Folgen wie Stürzen und Knochenbrüchen konzentriert. Es besteht jedoch ein Mangel an systematischen Studien, die untersuchen, ob eine Verbesserung der Knochendichte das Sterberisiko von Frauen nach der Menopause verringern kann.
An der Studie des College of Clinical Medicine Qinghai University haben fast 3’000 Frauen teilgenommen. Die Knochendichte ist an vier Stellen des Femurs mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie ermittelt worden. So steigt das Sterberisiko deutlich, wenn die Femur-Knochendichte den osteoporotischen Schwellenwert erreicht oder bereits entsprechende Frakturen vorliegen.
Auch Alter entscheidend
Nach Berücksichtigung aller Faktoren steht Osteoporose laut den Wissenschaftlern mit einem um 47 Prozent erhöhten Risiko der Sterblichkeit in Zusammenhang. Details sind im Fachmagazin „Menopause“ veröffentlicht. Je älter die Menschen werden, desto mehr nimmt auch die Osteoporose zu. 2022 waren weltweit 19,7 Prozent der Menschen betroffen. Mit 23,1 Prozent erkrankten Frauen etwas häufiger.
Eine Studie ging davon aus, dass bis 2030 auf der Welt 263 Millionen Menschen betroffen sein werden – davon 154 Millionen Frauen. Frühere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass postmenopausale Frauen ein Jahr nach einem Bruch der Hüfte oder von Wirbeln über eine deutlich erhöhte Sterblichkeit verfügen.
Quelle: pressetext.redaktion/Moritz Bergmann
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