Skurrile Parkregeln in Europa: So vermeiden Reisende teure Bussgelder im Urlaub

Unterschiedliche Parkregeln, farbige Bordsteinmarkierungen und spezielle Verkehrsbestimmungen können Autofahrer im Europaurlaub schnell vor Herausforderungen stellen. Damit der Mietwagen nicht zum Auslöser eines teuren Bussgeldes wird, hat der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars die wichtigsten und teilweise skurrilsten Parkvorschriften in europäischen Reiseländern zusammengestellt.

Ob Halteverbote, zeitlich begrenzte Parkzonen oder besondere Zusatzschilder – wer mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, sollte sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Vorschriften informieren. Bereits kleine Unachtsamkeiten können zu Bussgeldern oder weiteren Kosten führen.


Sommerferien mit dem Mietwagen: Wer die Parkregeln im Reiseland kennt, vermeidet unnötige Bussgelder und startet entspannter in den Urlaub.

Kuriose Parkregeln in Europa

In Dänemark gilt beim Parkieren ein Mindestabstand von zehn Metern zu Kreuzungen und Radwegen. Frankreich kennt in bestimmten Strassen das halbmonatliche Wechselparkieren, bei dem sich die erlaubte Parkseite je nach Datum ändert. In Griechenland geben die Linien auf Halteverbotsschildern vor, ob das Verbot in geraden oder ungeraden Monaten gilt.



In Italien sollten Reisende besonders auf die sogenannten «Zona a Traffico Limitato» (ZTL) achten. Diese verkehrsberuhigten Bereiche dürfen häufig nur mit spezieller Genehmigung befahren werden. Bereits das unerlaubte Einfahren kann zu einer Geldstrafe führen. In der Stadt Eboli kann sogar ein Kuss im Auto ein Bussgeld nach sich ziehen.

Auch in Kroatien lohnt sich Aufmerksamkeit. Verstösse gegen Parkvorschriften werden teilweise zivilrechtlich verfolgt. Offene Forderungen können über Inkassounternehmen oder Anwaltskanzleien auch noch Jahre nach dem Urlaub geltend gemacht werden.

Besonderheiten der Blauen Zone in der Schweiz

Die Schweizer «Blaue Zone» bietet eine Besonderheit: Wer zwischen 11.30 Uhr und 13.29 Uhr eintrifft, darf bis 14.30 Uhr parkieren. Nach 18 Uhr ist das Parkieren ohne Parkscheibe bis 8 Uhr am nächsten Morgen erlaubt. Wird eine Parkscheibe mit der nächtlichen Ankunftszeit eingestellt, verlängert sich die zulässige Parkdauer bis 9 Uhr. Grundsätzlich ist die Parkscheibe immer auf den nächsten halbstündlichen Strich nach der Ankunftszeit einzustellen.


In der Schweizer Blauen Zone gelten besondere Zeitregeln. Wer die Parkscheibe korrekt einstellt, kann die erlaubte Parkdauer optimal nutzen.

Bordsteinmarkierungen richtig deuten

Welche Bedeutung blaue, gelbe oder weisse Bordsteinmarkierungen haben, unterscheidet sich je nach Land erheblich. Eine Übersicht von Sunny Cars zeigt die wichtigsten Farbcodes für Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, die Schweiz und Spanien. Wer vor dem Parkieren einen Blick auf Markierungen und Beschilderung wirft, kann unnötige Bussgelder vermeiden.

Wer mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, sollte sich bereits vor Reisebeginn über die geltenden Verkehrs- und Parkvorschriften informieren. Hilfreich sind auch Tipps zum Mietwagen clever buchen sowie Informationen zur Bedeutung des Internationalen Führerscheins. So lassen sich unnötige Kosten und unangenehme Überraschungen im Urlaub vermeiden.

 

Quelle: Sunny Cars
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