Internationaler Tag der Jugend: So gelingt Mitbestimmung in der Familie

Jugendliche möchten gehört werden. Das zeigt sich bei grossen Zukunftsfragen ebenso wie beim Abendessen, bei der Bildschirmzeit oder beim nächsten Familienausflug. Doch echte Mitbestimmung bedeutet weder, dass Eltern jede Entscheidung abgeben, noch dass Jugendliche nur pro forma nach ihrer Meinung gefragt werden. Entscheidend ist ein klarer Rahmen: Wo darf Ihr Kind selbst bestimmen, was wird gemeinsam ausgehandelt und wann tragen Sie als Eltern die Verantwortung?

Der Internationale Tag der Jugend am 12. August 2026 steht unter dem Motto «Different Contexts, Common Aspirations». Junge Menschen wachsen in unterschiedlichen Lebenswelten auf, teilen aber grundlegende Wünsche: ernst genommen zu werden, Chancen zu erhalten und ihre Zukunft mitzugestalten. Der Aktionstag bietet einen guten Anlass, die Mitbestimmung zu Hause ehrlich zu prüfen. Schon kleine Veränderungen im Familienalltag können zeigen: Deine Meinung zählt und hat Wirkung.

Mitreden ist ein Recht, aber kein Freipass

Artikel 12 der UNO-Kinderrechtskonvention hält fest, dass Kinder und Jugendliche bei Angelegenheiten, die sie betreffen, ihre Meinung äussern dürfen. Diese Meinung soll entsprechend Alter und Reife berücksichtigt werden. Die Schweiz hat die Konvention 1997 ratifiziert. Mitbestimmung ist damit mehr als eine freundliche Zugabe der Erwachsenen.

Das Recht auf Gehör bedeutet jedoch nicht, dass Jugendliche in jeder Frage das letzte Wort haben. Eltern bleiben für Schutz, Versorgung und einen verlässlichen Rahmen verantwortlich. Sie müssen Risiken einschätzen, finanzielle Grenzen setzen und Entscheidungen treffen, deren Folgen ein junger Mensch noch nicht vollständig überblicken kann.

Hilfreich ist deshalb die Unterscheidung zwischen drei Entscheidungsbereichen:

  • selbst entscheiden: etwa Kleidung, Frisur, Zimmergestaltung, Hobbys oder die Einteilung eines vereinbarten Taschengeldes
  • gemeinsam entscheiden: beispielsweise Ausgangszeiten, Medienregeln, Ferienpläne, Aufgaben im Haushalt oder grössere Anschaffungen für das Kind
  • Eltern entscheiden: bei akuten Sicherheitsfragen, gesetzlichen Vorgaben, medizinisch notwendigen Massnahmen oder Ausgaben, welche das Familienbudget übersteigen

Die Grenzen verschieben sich mit zunehmendem Alter, wachsender Erfahrung und bewiesener Zuverlässigkeit. Was mit 13 noch eng begleitet wird, kann mit 16 bereits weitgehend in der Verantwortung des Jugendlichen liegen.

Warum Mitsprache gerade in der Pubertät wichtig wird

In der Jugendzeit wächst das Bedürfnis nach Selbstständigkeit. Jugendliche bilden eigene Werte, testen Standpunkte und richten sich stärker an Gleichaltrigen aus. Ein «Nein» ist deshalb nicht automatisch Respektlosigkeit. Oft steckt dahinter der Versuch, eine eigene Position sichtbar zu machen.

Wenn Eltern jede Diskussion als Machtprobe behandeln, verhärten sich die Fronten schnell. Wird dagegen alles freigegeben, fehlt Orientierung. Jugendliche brauchen beides: Handlungsspielraum und Erwachsene, die Verantwortung übernehmen. Gute Mitbestimmung verbindet diese beiden Bedürfnisse. Sie vermittelt: Du kannst Einfluss nehmen, musst aber auch mit Folgen, Absprachen und den Bedürfnissen anderer umgehen.

Das stärkt Fähigkeiten, die später überall gefragt sind. Jugendliche lernen, Argumente zu formulieren, zuzuhören, Kompromisse auszuhandeln und Entscheidungen zu tragen. Zugleich erleben sie, dass ein anderer Standpunkt nicht automatisch gegen sie gerichtet ist.


Ein guter Zeitpunkt verändert ein Gespräch. Sprechen Sie wichtige Themen an, wenn niemand unter Zeitdruck steht und der letzte Streit bereits abgeklungen ist.

Zuhören, ohne sofort zu bewerten

Viele Gespräche scheitern bereits in den ersten Sekunden. Der Jugendliche beginnt zu erklären, und die Antwort steht schon fest: «Das geht nicht», «Dafür bist du zu jung» oder «Solange du hier wohnst, gelten meine Regeln». Solche Sätze können einen notwendigen Rahmen benennen. Sie lassen aber keinen Raum, die Sicht des Kindes zu verstehen.

Hören Sie zunächst bis zum Ende zu. Fragen Sie nach, statt Lücken mit Vermutungen zu füllen. Ein Satz wie «Was ist dir daran besonders wichtig?» bringt häufig mehr Klarheit als eine Reihe von Gegenargumenten. Fassen Sie anschliessend in eigenen Worten zusammen, was Sie verstanden haben. Der Jugendliche kann korrigieren, falls etwas anders gemeint war.

Erst danach folgt die eigene Position. Trennen Sie dabei Person und Verhalten. «Ich halte diese Heimfahrt für unsicher» ist konkreter als «Du bist unverantwortlich». Benennen Sie den Grund für eine Grenze und sagen Sie, welcher Teil verhandelbar bleibt. So wird aus einem pauschalen Verbot eine nachvollziehbare Entscheidung.

Keine Scheinfrage stellen

«Wohin möchtest du in die Ferien?» klingt offen. Stehen Reiseziel und Unterkunft längst fest, ist es keine echte Frage. Jugendliche merken rasch, wenn ihre Antwort folgenlos bleibt. Wiederholt sich das, sinkt die Bereitschaft, sich beim nächsten Mal einzubringen.

Klären Sie deshalb vor dem Gespräch den Spielraum. Bei einem begrenzten Reisebudget könnte die ehrliche Frage lauten: «Für die Herbstferien kommen diese drei Möglichkeiten infrage. Welche bevorzugst du und warum?» Ist eine Entscheidung bereits gefallen, sagen Sie es direkt und erklären Sie die Gründe. Auch Information und Anhörung sind wertvoll. Sie dürfen jedoch nicht als Mitentscheidung verkauft werden.

Falls ein Vorschlag nicht umgesetzt wird, braucht es eine Rückmeldung. Erklären Sie, woran er scheitert und ob eine kleinere Variante möglich ist. Echte Beteiligung zeigt sich weniger daran, dass Jugendliche immer gewinnen. Sie zeigt sich daran, dass ihr Beitrag ernsthaft geprüft wird.


Mitbestimmung wird konkret, wenn der verfügbare Rahmen bekannt ist. Nennen Sie Budget, Zeitraum und feste Verpflichtungen, bevor die Familie Ideen vergleicht.

Der Familienrat: kurz, regelmässig und verbindlich

Ein Familienrat klingt formeller, als er sein muss. Schon 20 Minuten pro Woche können genügen. Wichtig ist ein Zeitpunkt, an dem alle Beteiligten anwesend sind und keine Bildschirme ablenken. Themen dürfen vorher auf einem Zettel, in einer Notiz-App oder an einer kleinen Tafel gesammelt werden.

Eine einfache Reihenfolge verhindert, dass nur über Probleme gesprochen wird:

  1. Was hat in dieser Woche gut funktioniert?
  2. Was beschäftigt einzelne Familienmitglieder?
  3. Welche Entscheidung steht an?
  4. Welche Lösungen sind möglich?
  5. Wer übernimmt was bis zum nächsten Gespräch?

Jeder darf ausreden. Das bedeutet nicht, dass jede Wortmeldung gleich lang sein muss oder jedes Thema sofort gelöst wird. Halten Sie Absprachen knapp fest. Sonst erinnert sich beim nächsten Konflikt jeder an eine andere Version. Vereinbaren Sie bei neuen Regeln ausserdem einen Prüfzeitpunkt. Nach zwei Wochen lässt sich beurteilen, ob die Lösung im Alltag funktioniert.

Medienregeln gemeinsam aushandeln

Smartphone, Gaming und soziale Medien gehören zu den häufigsten Streitpunkten. Starre Vorgaben, die ohne Gespräch entstehen, laden zum heimlichen Umgehen ein. Völlige Freiheit kann Jugendliche dagegen mit Entscheidungen überfordern, die Schlaf, Schule, Privatsphäre oder Kosten betreffen.

Beginnen Sie nicht mit einer Zahl, sondern mit dem Ziel. Soll genügend Schlaf möglich sein? Müssen Aufgaben erledigt werden? Bleiben Mahlzeiten bildschirmfrei? Aus diesen Fragen entstehen verständlichere Regeln als aus einem pauschalen Stundenlimit. Jugendliche können vorschlagen, wie sie das Ziel erreichen möchten. Eltern behalten den Blick auf Sicherheit und Gesundheit.

Wichtig ist die Vorbildwirkung. Eine Regel wirkt unglaubwürdig, wenn nur der Jugendliche das Handy beim Essen weglegen soll. Prüfen Sie gemeinsam, welche Vereinbarungen für alle gelten und wo Beruf, Schule oder Alter unterschiedliche Lösungen erfordern. Weitere Orientierung bietet der redaktionelle Beitrag «Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen: Was Schweizer Fachstellen empfehlen».

Ausgang und Heimweg: Freiheit an Verlässlichkeit koppeln

Beim Ausgang treffen zwei berechtigte Interessen aufeinander. Jugendliche möchten Zeit mit Freunden verbringen und selbstständiger werden. Eltern müssen Risiken, Heimweg und Erreichbarkeit berücksichtigen. Eine produktive Verhandlung umfasst deshalb mehr als eine Uhrzeit.

Besprechen Sie Ort, Begleitung, Rückfahrt, Erreichbarkeit und einen Plan für unerwartete Situationen. Legen Sie fest, was bei einer Verspätung geschieht. Eine kurze Nachricht kann genügen, wenn sich der Bus verspätet. Wer Absprachen zuverlässig einhält, erhält schrittweise mehr Spielraum. Bei einem Regelbruch sollte die Konsequenz mit dem konkreten Problem zusammenhängen. Eine vorübergehend frühere Rückkehrzeit ist nachvollziehbarer als ein wochenlanges Handyverbot ohne Bezug.

Vermeiden Sie Verhandlungen unter der Haustür, während Freunde bereits warten. Solche Gespräche finden besser vorher statt. Dann bleibt Zeit für Fragen und Alternativen.


Nach einem Regelbruch hilft eine sachliche Auswertung mehr als eine lange Strafliste: Was ist passiert, welche Folge hatte es und welche Absprache braucht es beim nächsten Mal?

Pflichten im Haushalt fair verteilen

Mitbestimmung umfasst auch Verantwortung. Wer bei Freizeit und Ausgang mitreden möchte, kann ebenso an Aufgaben beteiligt werden, die das Zusammenleben ermöglichen. Dabei geht es nicht darum, jede Hilfe zu bezahlen. Jugendliche sind Teil der Familie und dürfen einen altersgerechten Beitrag leisten.

Lassen Sie Wahlmöglichkeiten zu. Vielleicht übernimmt ein Jugendlicher lieber zweimal pro Woche das Kochen als ständig den Geschirrspüler. Ein anderer kümmert sich zuverlässig um Einkäufe oder Recycling. Entscheidend sind klare Erwartungen: Was genau gehört zur Aufgabe, bis wann soll sie erledigt sein und was passiert, wenn jemand verhindert ist?

Verantwortung wächst in überschaubaren Schritten. Der redaktionelle Artikel «Wenn Kinder Verantwortung übernehmen: Erste Schritte zu Selbstständigkeit» zeigt, wie Vertrauen, Routine und passende Aufgaben zusammenspielen.

Grenzen erklären, ohne endlos zu verhandeln

Ein Jugendlicher darf eine Entscheidung ungerecht finden. Eltern müssen dennoch nicht jedes Nein so lange diskutieren, bis alle zufrieden sind. Legen Sie zuerst dar, welche Informationen Sie berücksichtigt haben. Nennen Sie dann die Entscheidung und den Grund. Bleiben Sie ansprechbar, ohne dieselbe Debatte in immer neuen Schleifen zu führen.

Nicht verhandelbare Grenzen betreffen insbesondere:

  • akute Gefahren und den Schutz vor Gewalt
  • gesetzliche Vorgaben
  • notwendige medizinische Abklärungen, wobei Jugendliche ebenfalls angehört werden sollen
  • Ausgaben, die das Familienbudget nicht trägt
  • die Rechte und Sicherheit anderer Familienmitglieder

Ein klares Nein wird leichter akzeptierbar, wenn die Beziehung nicht abbricht. Sie können Verständnis für die Enttäuschung zeigen, ohne die Grenze zurückzunehmen. Sätze wie «Ich sehe, dass dir das wichtig ist» und «Die Entscheidung bleibt für heute trotzdem so» können gleichzeitig wahr sein.

Wenn keine Einigung gelingt

Manche Gespräche werden zu laut, zu persönlich oder drehen sich im Kreis. Dann ist eine Pause sinnvoll. Vereinbaren Sie, wann das Thema wieder aufgenommen wird. Eine Pause ohne neuen Termin wirkt schnell wie Abbruch oder Strafe.

Bei festgefahrenen Fragen helfen drei Schritte:

  1. Interessen benennen: Was möchte jede Seite schützen oder erreichen?
  2. kleinste tragfähige Lösung suchen: Gibt es einen zeitlich begrenzten Versuch?
  3. Auswertung festlegen: Woran erkennen alle Beteiligten, ob die Lösung funktioniert?

Ein Probemonat kann bei Ausgang, Taschengeld oder einer neuen Aufgabenverteilung Druck aus der Entscheidung nehmen. Werden die Absprachen eingehalten, darf der Spielraum wachsen. Funktioniert es nicht, wird nachgebessert. Das ist keine Niederlage, sondern gelebte Verantwortung.

Fünf typische Fehler bei der Mitbestimmung

  • Das Ergebnis steht schon fest: Eine offene Frage wird gestellt, obwohl keine Antwort etwas verändern kann.
  • Nur pflegeleichte Meinungen zählen: Zustimmung gilt als Reife, Widerspruch als schlechtes Benehmen.
  • Der Rahmen bleibt unsichtbar: Budget, Zeit oder Sicherheitsgrenzen werden erst genannt, nachdem Vorschläge gemacht wurden.
  • Jede Frage wird zur Abstimmung: Familien sind keine Parlamente. Bedürfnisse lassen sich nicht immer nach Mehrheit verteilen.
  • Absprachen bleiben folgenlos: Niemand prüft später, ob Zusagen eingehalten oder Vorschläge umgesetzt wurden.

Mitbestimmung braucht Verbindlichkeit auf beiden Seiten. Jugendliche halten Vereinbarungen ein und tragen Folgen ihres Handelns. Eltern bleiben offen für gute Argumente und verändern Regeln, wenn die bisherigen Gründe nicht mehr tragen.


Mitbestimmung endet nicht an der Wohnungstür. Klassenrat, Verein, Jugendtreff und Gemeinde bieten Möglichkeiten, Vorschläge einzubringen und demokratische Prozesse zu erleben.

Mitgestaltung ausserhalb der Familie ermöglichen

Jugendliche können ihre Interessen auch in Schule, Verein und Gemeinde vertreten. Eltern müssen solche Schritte nicht organisieren, können aber den Zugang erleichtern. Fragen Sie nach einem Klassen- oder Schülerrat, nach Jugendparlamenten, Vereinsaufgaben oder Beteiligungsprojekten am Wohnort. Unterstützen Sie bei der ersten Kontaktaufnahme, ohne das Anliegen selbst zu übernehmen.

Wichtig ist eine realistische Erwartung. Mitwirkung bedeutet selten, dass ein Vorschlag unverändert umgesetzt wird. Jugendliche lernen dabei, Zuständigkeiten zu klären, Verbündete zu finden und Geduld mit längeren Prozessen zu entwickeln. Gleichzeitig sollten Erwachsene Rückmeldungen geben. Eine Idee einfach verschwinden zu lassen, entmutigt stärker als ein begründetes Nein.



Das deutschsprachige Video von SRF Kids erklärt, worüber Kinder und Jugendliche mitbestimmen dürfen und wo Erwachsene weiterhin Verantwortung tragen. Es eignet sich als kurzer Einstieg in ein Familiengespräch: Schauen Sie den Beitrag gemeinsam an und vergleichen Sie anschliessend die Beispiele mit den Regeln bei Ihnen zu Hause.

Fünf Fragen für ein ehrliches Familiengespräch

Zum Internationalen Tag der Jugend braucht es kein grosses Programm. Nehmen Sie sich 20 Minuten Zeit und lassen Sie jedes Familienmitglied diese Fragen beantworten:

  1. Bei welcher Entscheidung möchtest du stärker mitreden?
  2. Wo kannst du bereits selbst entscheiden und klappt das gut?
  3. Welche Familienregel verstehst du nicht oder findest du nicht mehr passend?
  4. Welche Verantwortung würdest du gern übernehmen?
  5. Woran würdest du merken, dass deine Meinung wirklich ernst genommen wird?

Hören Sie zunächst alle Antworten an. Wählen Sie danach einen einzigen Punkt, der in den nächsten sieben Tagen verändert oder getestet wird. Das kann eine neue Ausgangsabsprache, ein selbst verwaltetes Wochenbudget, eine andere Haushaltsaufgabe oder die gemeinsame Planung des Wochenendes sein. Ein kleiner umgesetzter Schritt ist glaubwürdiger als eine lange Liste guter Vorsätze.

Fazit: Einfluss braucht einen sichtbaren Rahmen

Echte Mitbestimmung beginnt mit Zuhören, endet dort aber nicht. Jugendliche müssen erkennen können, welchen Einfluss ihre Meinung auf eine Entscheidung hatte. Dafür brauchen sie verständliche Informationen, einen ehrlichen Spielraum und eine Rückmeldung zum Ergebnis.

Eltern dürfen führen, schützen und Grenzen setzen. Gleichzeitig können sie Verantwortung schrittweise abgeben. Wer selbst entscheiden, gemeinsam aushandeln und elterliche Entscheidungen klar voneinander trennt, reduziert unnötige Machtkämpfe. Vor allem entsteht eine Erfahrung, die weit über den Familienalltag hinausreicht: Die eigene Stimme zählt, und Freiheit gehört mit Verantwortung zusammen.

 
Bildquellen: Titelbild: Adobe Stock/Monkey Business; Bild 1: Adobe Stock/DimaBerlin; Bild 2: Adobe Stock/Studio Romantic; Bild 3: Adobe Stock/Mariusz/peopleimages.com; Bild 4: Adobe Stock/highwaystarz

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