Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften.

Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

Ein Kanton, der fast wie eine kleine Schweiz wirkt

Der Kanton Bern zählt gut eine Million Einwohner und erstreckt sich über beinahe 6000 Quadratkilometer. Seit dem Wechsel von Moutier zum Kanton Jura am 1. Januar 2026 umfasst er 334 politische Gemeinden. Die Unterschiede zwischen diesen Gemeinden könnten kaum grösser sein.

Im Norden liegen die bewaldeten Höhen und offenen Weiden des Berner Juras. Weiter südlich folgen Biel, der Bielersee und das landwirtschaftlich geprägte Seeland. Das Mittelland wird von Städten wie Bern, Thun und Burgdorf, der Aare sowie sanften Hügelzügen bestimmt. Noch weiter südlich beginnt das Berner Oberland mit tief eingeschnittenen Tälern, Gebirgsseen, Pässen und einigen der bekanntesten Gipfel Europas.

Eine Besonderheit ist die Zweisprachigkeit. Deutsch und Französisch sind kantonale Amtssprachen. Besonders sichtbar wird das in Biel/Bienne. Strassenschilder, Verwaltung, Schulen und Kultur bewegen sich dort selbstverständlich zwischen beiden Sprachen. Auch der verbliebene Berner Jura ist französischsprachig geprägt.

Von der mittelalterlichen Stadt zum politischen Zentrum

Die Geschichte des Kantons ist eng mit der Stadt Bern verbunden. Nach späterer Überlieferung wurde die Stadt 1191 durch Herzog Berchtold V. von Zähringen gegründet. Die planmässig angelegte Siedlung entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Handels- und Machtzentrum. 1353 schloss sich Bern dem Bündnissystem der alten Eidgenossenschaft an.

Über Jahrhunderte dehnte Bern seinen Einfluss weit über das heutige Kantonsgebiet hinaus aus. Zeitweise gehörte auch die Waadt zum bernischen Herrschaftsgebiet. Nach dem Ende der alten Ordnung entstand im 19. Jahrhundert der moderne Kanton. 1848 wählten National- und Ständerat die Stadt Bern zum Sitz der Bundesbehörden. Bern wird deshalb korrekt als Bundesstadt bezeichnet, auch wenn im Alltag häufig von der Hauptstadt gesprochen wird.

Die Kantonsgrenzen blieben nicht unverändert. Aus den nördlichen jurassischen Gebieten entstand 1979 der Kanton Jura. Zuletzt wechselte Moutier Anfang 2026 vom Kanton Bern zum Kanton Jura. Die Geschichte der Region ist damit nicht nur in Museen zu finden. Sie reicht bis in die Gegenwart.

Die Stadt Bern: Politik zwischen Sandstein und Aare

Die Berner Altstadt gehört seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre Bedeutung liegt nicht in einem einzelnen Prachtbau, sondern im erhaltenen Stadtgefüge. Breite Marktgassen, schmale Parzellen, Sandsteinfassaden, historische Brunnen und kilometerlange Lauben ergeben ein geschlossenes Ganzes.

Ein Rundgang kann am Bundeshaus beginnen und über den Bärenplatz, den Zytglogge, die Kramgasse und das Münster bis zum BärenPark führen. Wer mit Kindern unterwegs ist, muss daraus keine kunsthistorische Führung machen. Figurenbrunnen, Kellerlokale, das Uhrwerk des Zytglogge und der Blick von der Münsterplattform liefern genügend Stoff für eine kleine Entdeckungstour.

Auch kulturell lohnt es sich, Zeit einzuplanen. Das Zentrum Paul Klee verwahrt rund 4000 Werke und damit die weltweit bedeutendste Sammlung des Künstlers. Das Bernische Historische Museum verbindet Kantonsgeschichte, Weltkulturen und das Einstein Museum. Direkt an der Aare liegt zudem der Tierpark Bern.


Vom Jurahang bei Magglingen reicht der Blick über den Bielersee und das Seeland. Die Region verbindet französische und deutsche Sprache, Weinbau, Präzisionsindustrie und eine überraschend mediterran wirkende Seenlandschaft.

Biel, Seeland und Berner Jura: die weniger bekannte Seite Berns

Biel/Bienne ist weder einfach deutsch- noch französischsprachig. Genau dieses Dazwischen prägt den Alltag der Stadt. Dazu kommen die historische Altstadt, moderne Architektur, der See und eine lange Verbindung zur Uhren- und Präzisionsindustrie.

Westlich und südlich der Stadt beginnt das Seeland. An den Hängen oberhalb des Bielersees liegen Rebdörfer wie Twann und Ligerz. Von hier führen Wege durch die Weinberge, während unten Schiffe zwischen Biel, der St. Petersinsel und den Ortschaften am See verkehren. Eine Kombination aus kurzer Wanderung und Schifffahrt eignet sich gut für einen Familienausflug. Weitere Anregungen bieten diese familienfreundlichen Ausflugstipps rund um Schweizer Seen.

Hinter dem Jurafuss verändert sich die Landschaft erneut. Der Berner Jura ist geprägt von Wäldern, Hochweiden, Einzelhöfen und der französischen Sprache. Rund um den Chasseral öffnen sich weite Aussichten über das Mittelland und bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Die Region ist eng mit Uhrmacherei, Mikrotechnik und Präzisionsfertigung verbunden.

Dieser Teil des Kantons wirkt ruhiger als die international bekannten Ferienorte im Oberland. Gerade darin liegt sein Reiz. Wanderungen, Velotouren und kleine Ortschaften lassen sich hier häufig ohne grosses Besucheraufkommen erleben.

Thun und der Thunersee: Schloss, Altstadt und Bergkulisse

Thun ist weit mehr als das Tor zum Berner Oberland. Über der Altstadt steht das Schloss mit seinen markanten Türmen. Unten teilt sich die Aare, fliesst durch Schleusen und umschliesst Teile des historischen Zentrums. Die gedeckte Holzbrücke, die erhöhten Trottoirs in der Oberen Hauptgasse und die Lage am See geben Thun ein eigenes Gesicht.

Am Thunersee folgen mehrere kulturhistorisch interessante Orte. Schloss Oberhofen liegt unmittelbar am Wasser und ist von einer Parkanlage umgeben. Schloss Spiez erhebt sich über Bucht, Rebbergen und See. Auf der gegenüberliegenden Seite führt eine Standseilbahn von Beatenbucht nach Beatenberg, während sich höher oben das Niederhorn erhebt.

Für Familien ist der See besonders praktisch, weil sich Stadtbesuch, Schifffahrt und kurzer Spaziergang gut verbinden lassen. So entsteht ein abwechslungsreicher Tag, ohne dass jede Stunde mit einem neuen Programmpunkt gefüllt werden muss.

Das Berner Oberland: Landschaft in grossem Format

Im Oberland wird aus der Aare zunächst ein Gebirgsfluss. Sie durchquert den Brienzer- und den Thunersee, bevor sie über Bern weiter nach Norden fliesst. Ihr Ursprung liegt im Grimselgebiet. Rund ein Fünftel der Schweizer Fliessgewässer befindet sich nach Angaben des Kantons auf bernischem Gebiet.

Die bekannteste Bergkulisse bilden Eiger, Mönch und Jungfrau. Teile dieser Hochgebirgslandschaft gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, das sich über die Kantone Bern und Wallis erstreckt. Gletscher, steile Felswände und unterschiedliche Höhenstufen machen das Gebiet wissenschaftlich ebenso bedeutend wie landschaftlich eindrucksvoll.

Zu den meistbesuchten Orten gehört Lauterbrunnen. Das Trogtal wird von hohen Felswänden eingefasst und ist für seine 72 Wasserfälle bekannt. Der Staubbachfall ist vom Talboden aus gut sichtbar. Die Trümmelbachfälle führen Gletscherwasser im Inneren des Berges und sind über eine erschlossene Anlage zugänglich.

Über dem Tal liegen die autofreien Orte Wengen und Mürren. Beide erreicht man mit Bahn oder Seilbahn. Wer noch mehr ruhige Bergorte sucht, findet unter den schönsten Dörfern der Schweiz weitere Anregungen aus dem Berner Oberland.


Steile Felswände, grüne Talböden und 72 Wasserfälle prägen das Lauterbrunnental. Familien finden hier gemütliche Spazierwege ebenso wie anspruchsvollere Bergtouren. Strecke, Wetter und Höhenlage sollten jedoch immer zur Erfahrung der Gruppe passen.

Ein weiteres Naturziel ist der Oeschinensee oberhalb von Kandersteg. Der Bergsee liegt in einer von steilen Felswänden umgebenen Landschaft. Die Gondelbahn erleichtert den Zugang, dennoch sind nicht sämtliche Wege für Kinderwagen oder ungeübte Wanderer geeignet. Besonders nach Regen, bei Schnee oder bei instabilen Wetterverhältnissen müssen Hinweise der Betreiber und lokale Sperrungen beachtet werden.

Auch Grindelwald, Adelboden, Lenk, Meiringen und das Saanenland besitzen jeweils einen eigenen Charakter. Grindelwald steht unmittelbar vor der Kulisse von Wetterhorn und Eigernordwand. Adelboden und Lenk sind klassische Bergsportorte im Westen des Oberlands. Meiringen verbindet Aareschlucht, Reichenbachfall und Grimselregion. Gstaad wiederum ist international für Hotellerie und Veranstaltungen bekannt, liegt aber in einer weiterhin stark von Landwirtschaft und Holzbauten geprägten Region.

Emmental und Oberaargau: mehr als Käse und Bauernhäuser

Das Emmental sieht anders aus als das Oberland. Statt schroffer Felswände bestimmen grüne Hügel, bewaldete Gräben und weit auseinanderliegende Höfe die Landschaft. Typisch sind stattliche Bauernhäuser mit tief heruntergezogenen Dächern. Die Region gab dem Emmentaler Käse seinen Namen, ist aber auch ein Gebiet mit Handwerks-, Maschinenbau- und Lebensmittelbetrieben.

Burgdorf bildet das städtische Zentrum am Rand des Emmentals. Das Schloss sitzt weithin sichtbar auf einem Felssporn über der Emme. Altstadt, Museum und die umliegenden Velorouten machen Burgdorf zu einem guten Ausgangspunkt für einen Tagesausflug.

Weiter nördlich folgt der Oberaargau mit Orten wie Langenthal und Herzogenbuchsee. Die Region liegt verkehrsgünstig zwischen Bern, Basel, Luzern und Zürich. Neben Landwirtschaft haben sich hier Industrie, Logistik und spezialisierte Produktionsbetriebe entwickelt. Damit zeigt sich erneut: Bern ist nicht bloss ein Verwaltungs- und Tourismuskanton.

Naturpärke abseits der berühmten Gipfel

Wer ruhigere Landschaften bevorzugt, findet im Kanton mehrere regionale Naturpärke. Der Naturpark Gantrisch liegt im Dreieck zwischen Bern, Thun und Freiburg. Voralpen, Moorlandschaften, das Gürbetal sowie die Schluchten von Sense und Schwarzwasser prägen das Gebiet. Seit 2024 ist der Gantrisch zudem als erster Schweizer «International Dark Sky Park» zertifiziert. Der Schutz der natürlichen Dunkelheit spielt dort eine wichtige Rolle.

Der Naturpark Diemtigtal reicht vom Talboden bei Oey bis in hochalpine Gebiete. Wanderwege, Themenwege und familiengerechte Naturangebote machen ihn zu einer Alternative zu den stärker besuchten Zentren der Jungfrau Region.

Im Westen erstreckt sich der Naturpark Chasseral über Teile des Berner Juras und des benachbarten Kantons Neuenburg. Juraweiden, Trockensteinmauern, Uhrenindustrie und zweisprachige Kultur treffen hier aufeinander. Diese Pärke sind keine abgeschlossenen Reservate. Menschen leben und arbeiten in ihnen. Ziel ist es, Natur, regionale Wirtschaft und Kulturlandschaft gemeinsam weiterzuentwickeln.

Tierparks und Tiere für einen Familienausflug

Der bekannteste Tierpark des Kantons liegt in der Stadt Bern. Der Tierpark Bern besteht aus dem Dählhölzli-Zoo und dem räumlich getrennten BärenPark. Im Dählhölzli leben rund 200 Tierarten. Ein Teil der Anlagen entlang der Aare ist frei zugänglich, für den eigentlichen Zoo wird Eintritt erhoben. Spielplatz, Kinderzoo und Waldlage machen das Gelände zu einem gut planbaren Familienziel.

Der BärenPark liegt am Rand der Altstadt und erstreckt sich bis zum Aareufer. Er ist kostenlos zugänglich. Allerdings lassen sich die Bären nicht auf Bestellung beobachten. Sie können sich zurückziehen und halten im Winter normalerweise Winterruhe.

Kleiner und deutlich weniger bekannt ist der Wildpark Brienz. Er wurde 1896 auf Initiative der damaligen Schnitzlerschule gegründet. Die Tiere dienten den Lernenden ursprünglich als Vorlagen für ihre Holzarbeiten. Heute lassen sich dort unter anderem Steinwild, Hirsche, Murmeltiere und verschiedene Vogelarten beobachten. Der Park ist ganzjährig geöffnet und kostenlos zugänglich.

Am Fuss des Harders befindet sich zudem der frei zugängliche Alpenwildpark Interlaken. Er zeigt Steinböcke und eine Murmeltierkolonie. Sein Ursprung hängt mit der erfolgreichen Wiederansiedlung des beinahe verschwundenen Alpensteinbocks zusammen.

Ballenberg: Geschichte zum Anfassen

Das Freilichtmuseum Ballenberg bei Brienz zeigt, wie unterschiedlich die Schweiz schon innerhalb weniger Kilometer gebaut, gearbeitet und gewohnt hat. Mehr als 100 historische ländliche Gebäude wurden aus verschiedenen Landesteilen auf das Museumsgelände versetzt und nach Herkunftsregionen angeordnet.

In Häusern, Werkstätten, Ställen und Speichern lässt sich nachvollziehen, wie stark Architektur von Klima, verfügbaren Baustoffen und wirtschaftlichen Bedingungen abhing. Mehr als 30 traditionelle Handwerke werden im Jahresverlauf vorgeführt. Bauernhoftiere, Gärten, Felder und Mitmachstationen verhindern, dass der Besuch zu einer blossen Besichtigung alter Möbel wird.


Im Freilichtmuseum Ballenberg stehen mehr als 100 ländliche Bauten aus verschiedenen Schweizer Regionen. Historische Wohnräume, Werkstätten, Nutztiere und Vorführungen von über 30 Handwerken machen den Besuch besonders für Familien anschaulich.

Für Ballenberg sollte man genügend Zeit einplanen. Das Gelände ist gross, und nicht jeder Weg lässt sich mit kleinen Kindern gleich schnell bewältigen. Sinnvoller als eine vollständige Runde ist häufig die Auswahl einiger Gebäudegruppen, Handwerksvorführungen und Tiergehege.

Bern ist auch ein Industriekanton

Postkarten zeigen Kühe, Seen und Bergbahnen. Die Wirtschaftsstatistik erzählt eine weitere Geschichte. Der Kanton zählt nach eigenen Angaben mehr als 640’000 Beschäftigte in über 70’000 Unternehmen und bezeichnet sich als grössten Industriekanton der Schweiz.

Ein Schwerpunkt liegt in Biel und im Berner Jura. Uhren, Mikrotechnik, Präzisionsbauteile und elektronische Systeme haben dort eine lange Tradition. Der administrative Hauptsitz der Swatch Group befindet sich in Biel. Auch Omega produziert in der Stadt. Die Branche ist eng mit spezialisierten Zulieferern und Ausbildungseinrichtungen verbunden.

In Burgdorf hat das Medizintechnikunternehmen Ypsomed seinen Hauptsitz. In Bern entwickelt und produziert CSL Behring biotherapeutische Arzneimittel. Forschung und Wirtschaft treffen zudem im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne, bei der Empa in Thun und im medizinischen Kompetenzzentrum sitem-insel in Bern aufeinander.

Dazu kommen Energieversorgung, Maschinenbau, Lebensmittelindustrie, Verkehr, Bauwirtschaft und zahlreiche kleinere Betriebe. Landwirtschaft und Tourismus bleiben wichtig, bestimmen den Kanton wirtschaftlich aber nicht allein.

Fünf Ideen für einen Tag im Kanton Bern

  • Stadttag in Bern: Altstadt, Zytglogge, Münsterplattform und BärenPark lassen sich gut zu Fuss verbinden. Bei schlechtem Wetter bieten sich das Zentrum Paul Klee oder das Bernische Historische Museum an.
  • Seetag im Oberland: Ein Spaziergang durch Thun lässt sich mit einer Schifffahrt und einem Besuch in Oberhofen oder Spiez kombinieren.
  • Bergtag mit Kindern: Lauterbrunnen, Kandersteg oder das Diemtigtal bieten unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Vor der Abfahrt sollten Wetter, Wegzustand und Betriebszeiten geprüft werden.
  • Kulturtag am Brienzersee: Ballenberg und der Wildpark Brienz vermitteln Baukultur, Handwerk und Tierwelt. Für Ballenberg allein kann bereits ein ganzer Tag sinnvoll sein.
  • Ausflug ins Seeland: Biel, eine Schifffahrt auf dem Bielersee und ein Spaziergang durch die Reben bei Twann oder Ligerz zeigen die französisch-deutsche Seite des Kantons.

Video-Tipp: Ein Sommer im Berner Oberland

Die Dokumentation von SWR und ARTE zeigt die eindrucksvolle Bergwelt des Berner Oberlands, führt zu Alp­betrieben, Seen und Gletschern und begleitet Menschen, die in dieser besonderen Landschaft leben und arbeiten.



Fazit: Bern lässt sich nicht auf ein einziges Bild reduzieren

Der Kanton Bern ist nicht einfach die Gegend rund um die Bundesstadt und auch nicht nur das Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Er reicht vom französischsprachigen Jura über Uhrenstädte, Rebberge und Gemüsefelder bis zu Gletschern und alpinen Tälern.

Seine Besonderheit liegt in diesen Gegensätzen. Politik und Landwirtschaft, internationale Industrie und traditionelle Handwerke, UNESCO-Welterbe und lebendige Alltagskultur liegen oft nur eine kurze Zugfahrt auseinander. Wer Bern wirklich kennenlernen möchte, sollte deshalb nicht versuchen, alles an einem Wochenende abzuhaken. Dieser Kanton belohnt es, mehrmals wiederzukommen.

 

Bildquellen: Bild 1: Berner Altstadt © Peter Stein/Shutterstock.com; Bild 2: Bielersee und Seeland © Michael Derrer Fuchs/Shutterstock.com; Bild 3: Lauterbrunnental © Umomos/Shutterstock.com; Bild 4: Freilichtmuseum Ballenberg © PPyma/Shutterstock.com

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