Wenn das Haustier stirbt: Warum der Abschied von Hund und Katze so tief berühren kann
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Alltag elterntipps.ch familie.ch Gesundheit Haustiere Hunde hundenews.ch Katzen katzennews.ch Krankheiten Magazine Medien nachrichtenticker.ch News Pflege Regionen Schweiz Themen Tierarzt Tiere Tierwelt tierwelt.news Ⳇ Verbreitung
Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? „rec.“-Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere.
„Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier – das macht gar keinen Unterschied“, sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: „Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte – es ist trotzdem immer schwierig.“
Wie eng Haustiere in den Alltag vieler Familien eingebunden sind, zeigt auch der belmedia-Ratgeber „Wohnen mit Haustieren: Räume, Möbel und Alltag für Mensch und Tier gestalten“. Feste Ruheplätze, gemeinsame Routinen und jahrelange Nähe machen Hunde und Katzen für viele Menschen zu einem selbstverständlichen Teil des Familienlebens.
Das Paar Sascha und Tabea kämpft um das Leben seines unheilbar kranken Hundes Angus. Der zehnjährige Vierbeiner ist dem Tod bereits mehrmals knapp entkommen – mit erheblichen Tierarztkosten. „Ein Tier nur wegen der Kosten einzuschläfern, fände ich nicht fair“, sagt Tabea gegenüber „rec.“-Reporterin Lia Perbo. Doch der Tag des Abschieds rückt näher und der Gedanke daran macht ihnen Angst.
Wie belastend ein plötzlicher Tod eines Tieres für Menschen sein kann, zeigt auch der Beitrag „Todesfalle Wasserstellen: Wenn Durst für Tiere tödlich endet“. Darin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hinter einem verunglückten Tier häufig auch eine trauernde Familie steht und ein solcher Verlust traumatisch erlebt werden kann.
Ausstrahlung: Montag, 24. August 2026, Play SRF und Mittwoch, 26. August 2026, 21.05 Uhr, SRF 1
Quelle: SRF
Bildquelle: SRF