Tiere

Welttierschutztag: VIER PFOTEN erklärt häufig missverstandene Signale von Tieren

Ein schnurrender Stubentiger muss nicht zwingend zufrieden sein, und ein Hund, der scheinbar „lächelt“, ist nicht immer glücklich. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober macht die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auf die oft missverstandene Körpersprache von Tieren aufmerksam und fordert gleichzeitig eine stärkere politische Anerkennung ihrer Empfindungsfähigkeit.

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Voltige verstehen: Training, Pferd und Wettkampf im Zusammenspiel

Voltige verbindet Akrobatik, Turnen und Pferdesport zu einer anspruchsvollen Disziplin. Während das Pferd gleichmässig auf einem Zirkel läuft, führen einzelne Sportler oder Gruppen auf seinem Rücken vorgeschriebene Übungen und frei gestaltete Bewegungsfolgen aus. Was leicht und fliessend erscheint, beruht auf systematischem Training, genauer Abstimmung und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Pferd. Der Einstieg beginnt weit vor spektakulären Figuren im Galopp. Gleichgewicht, Körperspannung, Beweglichkeit und sicheres Fallen werden zunächst am Boden und auf dem Holzpferd aufgebaut. Gleichzeitig lernen Nachwuchsvoltigierende, das Verhalten des Pferdes zu beobachten und seine Bedürfnisse zu respektieren. Erst dieses Zusammenspiel macht Voltige zu einer eigenständigen Pferdesportart.

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Katzen an neue Menschen gewöhnen: Besuch stressarm gestalten

Neue Menschen bringen unbekannte Stimmen, Gerüche und Bewegungsmuster in das vertraute Revier einer Katze. Während manche Tiere neugierig zur Wohnungstür laufen, beobachten andere den Besuch aus sicherer Entfernung oder verschwinden für Stunden. Eine stressarme Gewöhnung respektiert diese Unterschiede und gibt der Katze jederzeit die Möglichkeit, Nähe selbst zu wählen. Druck, Festhalten und erzwungene Begegnungen beschleunigen den Vertrauensaufbau nicht. Hilfreicher sind geschützte Rückzugsorte, vorhersehbare Abläufe und ruhige Personen, die zunächst keine Aufmerksamkeit einfordern. Das gilt für gelegentlichen Besuch ebenso wie für neue Partner, Betreuungspersonen oder andere Menschen, die künftig regelmässig im Haushalt anwesend sind.

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Mehrhundehaltung planen: Ressourcen, Rückzugsorte und gemeinsame Regeln

Mehrere Hunde in einem Haushalt können voneinander profitieren, gemeinsam spielen und im Alltag Sicherheit vermitteln. Ein harmonisches Zusammenleben entsteht jedoch nicht automatisch durch Gesellschaft. Futter, Liegeplätze, Aufmerksamkeit, Spielzeug und enge Durchgänge können zu umkämpften Ressourcen werden, während unterschiedliche Bedürfnisse nach Ruhe, Bewegung und Nähe zusätzlichen Organisationsaufwand verursachen. Eine sorgfältig geplante Mehrhundehaltung berücksichtigt deshalb jeden Hund als eigenständiges Tier. Alter, Gesundheit, Temperament, Lernerfahrung und Kommunikationsstil bestimmen, welche Strukturen erforderlich sind. Getrennte Rückzugsorte, kontrollierte Fütterung, Einzelzeit und verlässliche Regeln schaffen einen Rahmen, in dem gemeinsames Leben möglich wird, ohne jeden Kontakt zu erzwingen.

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Giftige Pilze, Nüsse und dunkle Wege – so schützen Tierhalter ihre Vierbeiner im Herbst

(Basel BS). Die Blätter fallen und der Wald leuchtet bald in bunten Farben: der Herbst ist da. Doch so schön diese Zeit und die Spaziergänge durch raschelndes Laub auch sind, der Herbst birgt zahlreiche Risiken für unsere vierbeinigen Freunde. Tierhaltende sollten im Herbst besonders aufmerksam sein, denn viele Gefahren lassen sich mit einfachen Vorsichtsmassnahmen und mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden.

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Gränichen feiert Familie: Rund 500 Gäste erleben den Aargauer Familientag gemeinsam

Bei schönstem Spätsommerwetter fand am Samstag, 19. September 2026, der Aargauer Familientag statt – und Gränichen war erstmals mit dabei. Der kantonsweit durchgeführte Aktionstag ging in diesem Jahr bereits in die dritte Runde. Beim Feuerwehrmagazin Gränichen nutzten rund 500 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen und die vielfältigen Angebote für Familien in Gränichen kennenzulernen. Das Gelände rund um das Feuerwehrmagazin bot dafür den passenden Rahmen. Für die Kinder gab es viel zu entdecken: Sie durchliefen Parcours, streichelten Schafe, bedruckten Taschen oder konnten bei der Feuerwehr an einem Holzhaus spielerisch ein Feuer mit Wasser löschen. Bei den Geschichtenzeiten der Bibliothek konnten sie gespannt den Erzählungen lauschen, während das Clownduo Lola & Peppina für Lachen und Unterhaltung sorgte. Auch beim Wettbewerb wurde fleissig mitgemacht: Rund 260 Kinder nahmen teil.

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Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was bei Leistung, Filtern und Haustieren wirklich zählt

Ob ein Staubsauger mit Beutel oder Staubbehälter besser in den Haushalt passt, lässt sich nicht allein an Wattzahl, Preis oder Bauform erkennen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Bodendüse, Luftführung, Filtersystem, Gerätekonstruktion und regelmässiger Wartung. Auch die Wohnungsgrösse, Teppichflächen, Haustiere und mögliche Allergien beeinflussen die Wahl. Beutelstaubsauger ermöglichen meist eine staubarme Entsorgung, verursachen jedoch laufende Kosten für passende Beutel. Beutellose Geräte vermeiden diesen Verbrauch, verlangen dafür eine sorgfältige Reinigung des Behälters und der Filter. Ein realistischer Vergleich berücksichtigt deshalb die gesamte Nutzungsdauer: Anschaffung, Verbrauchsmaterial, Strom, Ersatzteile und persönlicher Arbeitsaufwand.

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Mehrkatzenhaushalt vorbereiten: Ressourcen verteilen und Tiere zusammenführen

Ein Mehrkatzenhaushalt funktioniert nicht allein dadurch, dass für jedes Tier ein Napf und ein Schlafplatz vorhanden sind. Katzen teilen Wohnraum nach eigenen sozialen Regeln und können wichtige Ressourcen meiden, wenn der Zugang durch einen Artgenossen erschwert wird. Futter, Wasser, Katzentoiletten, erhöhte Liegeplätze, Verstecke und Kratzmöglichkeiten sollten deshalb mehrfach vorhanden und räumlich verteilt sein. Kommt eine neue Katze hinzu, beginnt die Zusammenführung zudem besser mit getrennten Bereichen als mit einem unmittelbaren Treffen im Wohnzimmer. Ob zwei Katzen später eng miteinander schlafen, gelegentlich spielen oder sich überwiegend aus dem Weg gehen, lässt sich nicht erzwingen. Alter, Gesundheitszustand, Aktivitätsniveau, Erfahrungen mit Artgenossen und individuelle Persönlichkeit beeinflussen das Zusammenleben. Eine gute Vorbereitung schafft deshalb Wahlmöglichkeiten: Jede Katze kann fressen, trinken, ruhen und die Toilette benutzen, ohne dafür an einer anderen Katze vorbeizumüssen. Die eigentliche Zusammenführung erfolgt anschliessend schrittweise und orientiert sich am Verhalten der Tiere statt an einem festen Zeitplan.

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Die passende Katzentoilette: Grösse, Streu, Standort und Reinigungsroutine

Eine Katzentoilette gehört zu den unscheinbaren Dingen im Haushalt, hat für das Wohlbefinden einer Katze aber grosse Bedeutung. Ist die Schale zu klein, der Standort unruhig oder die Einstreu unangenehm, kann die Katze den Toilettenplatz meiden. Ebenso wichtig ist die Sauberkeit: Katzen besitzen einen empfindlichen Geruchssinn und reagieren oft deutlich auf verschmutzte oder stark parfümierte Toiletten. Eine gute Lösung berücksichtigt deshalb gleichzeitig Grösse, Bauform, Einstreu, Standort und eine verlässliche Reinigungsroutine. Dabei gibt es nicht die eine Katzentoilette, die für jedes Tier funktioniert. Körpergrösse, Alter, Beweglichkeit und individuelle Vorlieben spielen ebenso eine Rolle wie die Zahl der Katzen im Haushalt. Empfehlenswert ist deshalb, nicht allein nach Platzbedarf oder Wohnästhetik zu entscheiden. Die Toilette muss aus Sicht der Katze bequem erreichbar, ausreichend gross, ruhig gelegen und jederzeit nutzbar sein.

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Hundebegegnungen entspannt gestalten: Körpersprache erkennen und Abstand schaffen

Hundebegegnungen werden häufig erst dann als schwierig wahrgenommen, wenn ein Tier bellt, in die Leine springt oder knurrt. Meist beginnt die Anspannung jedoch deutlich früher. Ein starrer Blick, verlangsamte Bewegungen, ein geschlossener Fang, Gewichtsverlagerung oder der Versuch auszuweichen können anzeigen, dass die Situation für einen Hund anspruchsvoller wird. Wer solche Veränderungen rechtzeitig erkennt und Abstand schafft, muss weniger eingreifen, wenn die Erregung bereits hoch ist. Entspannte Begegnungen entstehen deshalb nicht dadurch, dass jeder Hund möglichst viele Artgenossen begrüsst. Ruhiges Vorbeigehen kann ebenso wertvoll sein. Entscheidend ist, ob genügend Raum vorhanden ist, der Hund ansprechbar bleibt und selbst Abstand vergrössern kann. Körpersprache liefert dafür wichtige Hinweise, darf aber nie anhand eines einzelnen Signals beurteilt werden. Erst Haltung, Bewegung, Gesichtsausdruck, Rute, Ohren und Situation zusammen ergeben ein brauchbares Bild.

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Grundausstattung für Hunde: Was vom ersten Tag an wirklich benötigt wird

Wenn ein Hund einzieht, wächst die Einkaufsliste schnell: Bett, Näpfe, Leinen, Geschirre, Spielzeug, Pflegeprodukte, Transportzubehör und zahlreiche Spezialartikel werden als vermeintliche Grundausstattung angeboten. Für die ersten Tage ist jedoch deutlich weniger notwendig. Entscheidend sind ein sicherer Ruheplatz, Wasser und vertrautes Futter, eine passende Ausrüstung für Spaziergänge sowie wenige Pflege- und Alltagsgegenstände. Vieles Weitere lässt sich auswählen, sobald Grösse, Verhalten und tatsächliche Bedürfnisse des Hundes im neuen Zuhause besser bekannt sind. Eine sinnvolle Grundausstattung orientiert sich deshalb nicht an möglichst vielen Produkten, sondern am Tagesablauf des Tiers. Schlafen, trinken, fressen, sich lösen, spazieren, sicher transportiert werden und zur Ruhe kommen müssen von Beginn an funktionieren. Bei einem Welpen unterscheiden sich einzelne Anforderungen von denen eines erwachsenen Hundes aus dem Tierschutz. Auch Felltyp, Körperbau, Gesundheitszustand und bisherige Gewohnheiten spielen eine Rolle.

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Warum der Hund den Ball nicht zurückbringt: Die häufigsten Fehler beim Apportieren

Ein sauber aufgebautes Apportierspiel besteht aus weit mehr als dem Hinterherlaufen nach einem geworfenen Gegenstand. Der Hund wartet, orientiert sich, nimmt den Gegenstand auf, trägt ihn zurück und gibt ihn ruhig ab. Gerade diese Abfolge macht das Apportieren zu einer vielseitigen Beschäftigung: Bewegung, Impulskontrolle, Nasenarbeit und Zusammenarbeit greifen ineinander. Ob ein Hund gern apportiert, hängt nicht allein von seiner Rasse ab. Motivation, Lernerfahrung, Alter, Gesundheit und die Wahl des Gegenstands spielen ebenso mit. Ein kleinschrittiger Aufbau verhindert viele typische Probleme: Davonlaufen mit der Beute, hektisches Kauen, vorzeitiges Starten oder die Weigerung, den Gegenstand auszugeben.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Ein Haustier zieht ein: Wie Familien die Verantwortung fair verteilen

Wenn ein Haustier in eine Familie einzieht, verändert sich der Alltag dauerhaft. Füttern, Pflege, Reinigung, Bewegung, Beschäftigung, Tierarzttermine und Ferienbetreuung müssen auch dann funktionieren, wenn Schule, Arbeit oder Freizeitpläne dazwischenkommen. Kinder können dabei wertvolle Aufgaben übernehmen und Verantwortung lernen. Die grundlegende Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres darf jedoch nicht davon abhängen, ob ein Kind seine Aufgabe jeden Tag zuverlässig erfüllt. Eine faire Aufgabenverteilung bedeutet deshalb nicht, sämtliche Pflichten mathematisch gleich aufzuteilen. Entscheidend ist ein System, das zum Tier, zum Alter der Kinder und zum tatsächlichen Familienalltag passt. Erwachsene behalten den Überblick, Kinder übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben, und für Krankheit, Ferien oder besonders hektische Tage existiert eine Vertretung. Wird dieses Modell bereits vor dem Einzug besprochen, entstehen später weniger Konflikte – und das Tier erhält verlässliche Betreuung.

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Langhaarige Scottish Fold: Warum die Faltohren als Qualzucht gelten

Die langhaarige Scottish Fold wird je nach Zuchtverband auch als Scottish Fold Longhair oder Highland Fold bezeichnet. Ihr auffälligstes Merkmal sind nach vorn gefaltete Ohren, kombiniert mit einem dichten längeren Fell und einem rund wirkenden Kopf. Genau diese Ohrenform ist jedoch kein harmloses Schönheitsmerkmal: Sie entsteht durch eine genetische Veränderung, die den Knorpel im gesamten Körper betrifft und schmerzhafte Knochen- und Gelenkveränderungen verursachen kann. Die Langhaarvariante trägt damit dasselbe gesundheitliche Grundproblem wie die kurzhaarige Scottish Fold. Das längere Fell verändert die genetische Ursache nicht. Tiere mit gefalteten Ohren tragen die entsprechende Variante im TRPV4-Gen und können eine Scottish-Fold-Osteochondrodysplasie entwickeln. Aus diesem Grund wird die gezielte Zucht auf Faltohren von Tierschutz- und Veterinärorganisationen als erhebliche Wohlfahrtsbelastung beurteilt und im deutschsprachigen Raum häufig unter dem Begriff Qualzucht diskutiert.

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Malinois: Charakter, Haltung und Erziehung des Belgischen Schäferhundes

Der Malinois ist die kurzhaarige Varietät des Belgischen Schäferhundes. Sein athletischer Körper, seine schnelle Auffassungsgabe und seine ausgeprägte Arbeitsbereitschaft machen ihn zu einem geschätzten Dienst-, Rettungs- und Sporthund. Dieselben Eigenschaften stellen im privaten Alltag hohe Anforderungen: Ein Malinois benötigt verlässliche Führung, sinnvolle Aufgaben, kontrollierte Bewegung und ausreichend Ruhe. Als Familienhund eignet sich der Malinois nur unter passenden Voraussetzungen. Entscheidend sind Erfahrung, Zeit und die Bereitschaft, Erziehung und Beschäftigung über viele Jahre konsequent zu gestalten. Ein grosser Garten oder lange Spaziergänge reichen dafür allein nicht aus. Der sensible Gebrauchshund braucht eine tragfähige Bindung, klare Regeln und Beschäftigungsformen, die Körper und Kopf fordern, ohne ihn ständig hochzufahren.

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Gartenteich ohne Fische: Planung, Pflanzen und Pflege im Jahreslauf

Ein Gartenteich ohne Fische kann sich zu einem vielfältigen Lebensraum für Libellen, Wasserinsekten, Amphibien und Vögel entwickeln. Weil Fischfutter und Ausscheidungen entfallen und keine Fische den Laich oder die Larven anderer Tiere fressen, lässt sich das Gewässer naturnah gestalten. Dauerhaft pflegeleicht wird es allerdings erst durch einen geeigneten Standort, nährstoffarme Baustoffe, abgestimmte Wasserpflanzen und zurückhaltende Eingriffe. Ob eine kleine Wasserfläche am Sitzplatz oder ein grösserer Naturteich geplant ist: Form, Tiefe, Uferzonen und Sicherheit müssen vor dem ersten Spatenstich feststehen. Ein stabiles Gewässer entsteht nicht durch möglichst viel Technik, sondern durch genügend Wasservolumen, unterschiedliche Pflanzbereiche und einen kontrollierten Nährstoffeintrag. Die laufende Pflege konzentriert sich vor allem auf Laub, abgestorbene Pflanzenteile, stark wachsende Arten und die Beobachtung des Wasserstands.

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Augenkrankheiten bei Katzen: Symptome, Behandlung und Tipps für Familien

Gerötete Lider, Ausfluss oder häufiges Blinzeln wirken anfangs oft harmlos. Hinter solchen Veränderungen können bei Katzen jedoch schmerzhafte Hornhautverletzungen, Infektionen, eine Entzündung im Augeninnern oder ein erhöhter Augeninnendruck stecken. Einige Erkrankungen schreiten rasch voran und können das Sehvermögen dauerhaft schädigen. Die Behandlung richtet sich nach der betroffenen Augenstruktur und der Ursache. Eine sorgfältige Untersuchung ist deshalb wichtiger als die Farbe des Ausflusses oder die Vermutung, es handle sich bloss um eine Bindehautentzündung. Verordnete Augentropfen wirken nur zuverlässig, wenn Präparat, Dosierung, Hygiene und Anwendung stimmen.

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