Schule

Wenn das Geld nicht bis Monatsende reicht: Finanzwissen schützt vor frühen Schulden

Das erste Sackgeld, der Lohn aus der Lehre und schliesslich die eigene Wohnung: Mit jedem Schritt wächst die finanzielle Freiheit. Gleichzeitig werden Entscheidungen komplizierter. Rechnungen, Abonnements und digitale Käufe können sich rasch summieren. Wer den Umgang mit Geld früh übt, ist auf diese Verantwortung besser vorbereitet. Finanzkompetenz entsteht nicht durch einen einzigen Vortrag. Kinder und Jugendliche müssen planen, vergleichen, warten und auch einmal eine kleine Fehlentscheidung treffen dürfen. Ebenso wichtig ist ein offener Umgang mit Geld. Schulden sind kein persönliches Versagen. Sie können durch Konsumfehler entstehen, aber ebenso durch ein knappes Einkommen, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder eine schwierige familiäre Situation.

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Jeremias Gotthelf: Pfarrer, Sozialkritiker und grosse Stimme des Emmentals

Jeremias Gotthelf schrieb über Bauernhöfe, Schulstuben, Geldnot, Glauben, Krankheit und menschliche Abgründe. Seine Geschichten spielen meist in einer überschaubaren ländlichen Welt. Die Fragen dahinter sind jedoch erstaunlich modern: Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie viel Verantwortung trägt der Einzelne? Und was geschieht, wenn Angst, Gier oder Gleichgültigkeit die Oberhand gewinnen? Hinter dem berühmten Namen stand der reformierte Pfarrer Albert Bitzius. Er lebte fast sein gesamtes Erwachsenenleben im Kanton Bern und kannte das Emmental nicht nur als literarische Kulisse. Als Seelsorger, Schulinspektor und politischer Beobachter erlebte er Armut, soziale Spannungen und die tiefgreifenden Veränderungen des 19. Jahrhunderts aus unmittelbarer Nähe.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Zwischen Gesundheitsberuf und Handwerk: Urner Jugendliche starten ins Berufsleben

Im Sommer 2026 schlossen in Uri 379 Jugendliche die obligatorische Schulzeit ab. Rund 92 Prozent von ihnen – und damit leicht mehr als im Vorjahr – glückte der direkte Übergang in die Sekundarstufe II. Die Mehrheit der Jugendlichen gab an, bei der Lehrstellensuche beziehungsweise der Suche nach einer Anschlusslösung keinen oder nur geringen Druck verspürt zu haben. 379 Schülerinnen und Schüler zählen zum diesjährigen Abschlussjahrgang. Rund 92 Prozent von ihnen haben bereits eine direkte Anschlusslösung in der Sekundarstufe II gefunden; im Zentralschweizer Vergleich ist das ein Spitzenwert. Das zeigt die diesjährige Schulenderhebung der Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Uri. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die sich für eine weiterführende allgemeinbildende Schule wie das Gymnasium oder die Fachmittelschule entschieden, liegt bei 22,7 Prozent – und damit im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Nur vier Schülerinnen und Schüler hatten zum Stichtag noch keine Anschlusslösung gefunden.

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Bereit für die erste Klasse: So gelingt der Schulstart nach den grossen Ferien

Der Schritt vom Kindergarten in die erste Klasse ist für viele Familien ein grosser Moment: aufregend für die Kinder, manchmal auch mit einer Portion Bauchgrummeln bei den Eltern. Dabei lässt sich der Übergang mit ein wenig Vorbereitung deutlich entspannter gestalten, als es die Vorfreude und Nervosität im ersten Moment vermuten lassen. Wer weiss, wie der Schuleintritt in der Schweiz rechtlich geregelt ist und worauf es bei der Vorbereitung wirklich ankommt, kann diesen Übergang gelassener angehen: für sich selbst und für das eigene Kind.

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Mehrsprachigkeit könnte die Alterung des Gehirns deutlich verlangsamen

Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen, scheinen über ein jüngeres Gehirn zu verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung des Basque Center on Cognition, Brain and Language (BCBL). Je mehr Sprachen Menschen sprechen, desto jünger erscheint ihr Gehirn. Auch das Erlernen einer weiteren Sprache in jungen Jahren könnte die Hirnalterung verlangsamen. Die Forscher untersuchten mehrsprachige Menschen im Baskenland und stellten fest, dass mit jeder zusätzlich gesprochenen Sprache das biologische Alter des Gehirns geringer ausfällt. Die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen liefern.

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Mit ergonomischem Schulmaterial komfortabel und nachhaltig ins neue Schuljahr starten

Wenn sich die Sommerferien dem Ende zuneigen und der Alltag langsam wieder einkehrt, steht der Schulanfang vor der Tür. Die diesjährige Back-to-School-Produktauswahl von MAPED verbindet Innovation, Ergonomie, Kreativität und langlebige Materialien. Mit durchdachten Funktionen unterstützen die Produkte Kinder spielerisch und zuverlässig im Schulalltag. Die Auswahl setzt auf robuste Materialien und durchdachte Funktionen, die Kinder im Schulalltag funktional unterstützen. Mit Fokus auf ökologisches Design zeigt MAPED in der diesjährigen Back-to-School-Auswahl, dass Nachhaltigkeit und trendiges, ergonomisches Design perfekt Hand in Hand gehen.

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143 neue Berufsleute stärken Gastronomie, Gewerbe, Gesundheit, Handwerk und Wirtschaft

143 Lernende aus Innerrhoder Lehrbetrieben haben ihr Qualifikationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Sie verstärken künftig zahlreiche Branchen – vom Handwerk über Gesundheit, Gastronomie und Tourismus bis hin zu Handel, Industrie und Dienstleistungen. Das Erziehungsdepartement gratuliert den jungen Berufsleuten zum Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg. Dieses Jahr wurden 150 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger zu den Schlussprüfungen angemeldet. 134 Lernende konnten ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) und 9 ihr eidgenössisches Berufsattest (EBA) in Empfang nehmen. Drei Lernende haben die Berufsmaturität erfolgreich abgeschlossen. Sieben EFZ-Kandidaten haben die Anforderungen des Qualifikationsverfahrens nicht erfüllt. Die EBA-Kandidatinnen und -Kandidaten haben alle bestanden. Die Teilprüfung 2026 haben insgesamt 21 Kandidatinnen und Kandidaten in verschiedenen Berufen absolviert.

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Ferienjob in der Schweiz: Was Jugendliche, Eltern und Betriebe wissen müssen

Sommerferien, leeres Portemonnaie, viel Zeit – für viele Jugendliche in der Schweiz ist das die perfekte Ausgangslage für einen Ferienjob. Was zunächst nach Nebenverdienst klingt, ist oft weit mehr: erster Kontakt mit der Arbeitswelt, echte Verantwortung, neue Fähigkeiten und ein Selbstbewusstsein, das kein Schulzeugnis vermitteln kann. Für Betriebe wiederum sind Ferienjobber flexible Unterstützung in der umsatzstarken Sommersaison – wenn man die rechtlichen Spielregeln kennt. In der Schweiz sind Ferienjobs für Jugendliche klar gesetzlich geregelt. Das Arbeitsgesetz (ArG) und die Jugendarbeitsschutzverordnung (ArGV 5) schützen Minderjährige vor übermässiger Belastung und gefährlichen Tätigkeiten. Was wo und ab wann erlaubt ist – und was nicht – erklärt dieser Ratgeber.

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Universität Lausanne: Forschen und Studieren am Genfersee seit fast 500 Jahren

Wer einmal auf dem Campus Dorigny spaziert ist, versteht schnell, warum die Universität Lausanne zu den begehrtesten Studienorten der Schweiz zählt. Grüne Wiesen, der Blick auf den Genfersee, moderne Architektur und mittendrin eine der vielseitigsten Forschungsuniversitäten des Landes – die Université de Lausanne, kurz UNIL, vereint akademische Exzellenz mit einer Lebensqualität, die kaum ein anderer Universitätsstandort bietet. Was 1537 als theologische Académie de Lausanne begann, ist heute eine internationale Forschungsuniversität mit globalem Ruf, fast 17'000 Studierenden aus rund 130 Ländern und über 210 Forschungs- und Lehreinheiten. Im Jahr 1890 erhielt die Institution den Status einer Universität. 1970 verlegte sie ihre Aktivitäten aus der Innenstadt auf den heutigen Campus in Dorigny – direkt am Genferseeufer gelegen und heute Teil des grössten Bildungs- und Forschungszentrums der Schweiz.

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Jedes vierte Schulkind hat Rückenschmerzen – Experten geben Tipps für den Alltag

Rückenschmerzen gelten als typisches Erwachsenenleiden, doch die Realität sieht anders aus: Laut DAK-Präventionsradar 2024 klagt bereits jedes vierte Schulkind mindestens einmal pro Woche über Rückenschmerzen – Tendenz steigend. Dabei sind viele Ursachen hausgemacht: schlecht sitzende Schulranzen, unpassende Möbel, zu viel Medienkonsum und zu wenig Bewegung. Eine aktuelle Analyse mehrerer Studien zeigt: Jede zusätzliche Stunde tägliche Bildschirmzeit erhöht das Rückenschmerzrisiko bei Kindern und Jugendlichen um rund 26 Prozent. „Vielseitige Bewegungserfahrungen und rückenfreundliche Bedingungen von Anfang an legen den Grundstein für einen gesunden Lebensstil“, sagt Dr. Dieter Breithecker, Bewegungswissenschaftler und Experte für Kinderrücken bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Die AGR gibt Orientierung – mit konkreten Tipps für eine rückenfreundliche Schulausstattung und dem AGR-Gütesiegel für ergonomische Produkte.

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Dübel-Sets von fischertechnik bringen Kindern spielerisch Technik und Handwerk näher

Was im professionellen Umfeld für sicheren Halt sorgt, hält nun Einzug in das Kinderzimmer: Die neue Produktlinie „fischer for kids“ nutzt die Expertise der Unternehmensgruppe fischer, um Kindern ab drei Jahren die Welt des Befestigens näherzubringen. Spielerisch, sicher und voller Fantasie lernen Kinder, wie aus kleinen Ideen grosse Projekte werden. Herzstück von fischer for kids ist eine speziell entwickelte Übungswand, in die Kinder sichere, kindgerechte Schrauben und Dübel mit einem Schraubendreher einsetzen und wieder lösen können. Unterschiedliche Formen lassen sich so immer wieder neu an der Wand befestigen. Zusätzlichen Raum für Kreativität bieten die mitgelieferten Motive: Die selbst ausgemalten Vorlagen können an die Übungswand gedübelt werden. Die bunten Monster-Bilder bieten vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Damit lässt sich ein eigener kleiner Monsterfreund an der Wand befestigen.

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KI als Lern-Coach: Warum gute Chatbots nicht einfach die Lösung verraten

Künstliche Intelligenz kann mathematische Aufgaben lösen und innerhalb von Sekunden die passende Antwort liefern. Doch eine richtige Lösung macht noch keinen guten Lehrer. Forschende der ETH Zürich und der TU Darmstadt untersuchen deshalb, wie sich Sprachmodelle zu digitalen Tutoren entwickeln lassen, die Lernende zum eigenen Denken anregen.

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Neuer Bürostuhl in Stone Grey setzt auf Design, Komfort und Nachhaltigkeit

Mit dem Connex Signature | Edition Stone Grey präsentiert Klöber einen Drehstuhl, der Design, Farbkonzept und Nachhaltigkeit in einem stimmigen Gesamtbild vereint. Inspiriert von den Steinen und Bergen am Bodensee wirkt das Modell zurückhaltend und elegant – mit einem klaren Fokus auf monochrome Gestaltung. Die Besonderheit der neuen Edition liegt im durchgängigen Farbkonzept: Stone Grey zieht sich konsequent über alle Materialien hinweg. Das steingraue Untergestell und der farblich angepasste Rückenlehnenträger wurden speziell für diese Signature Edition entwickelt. Ein neues Textilpaneel verlängert optisch die Rückenlehne und verbindet sie harmonisch mit dem Sitz. So entsteht eine raffinierte, einheitliche Silhouette.

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550 Jahre Schlacht bei Murten: Schüler entwickeln zweisprachiges Escape Game

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 550-jährigen Jubiläum der Schlacht bei Murten im Jahr 2026 haben 190 Schülerinnen und Schüler der französisch- und deutschsprachigen Orientierungsschule der Region Murten (OSRM/CORM) in Zusammenarbeit mit Murten Tourismus ein Escape Game entwickelt. Dieses ist bis zum Jahresende für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Zweitklässler im Baselbiet erreichen im Hören, Lesen und in Mathe Werte im Schweizer Mittel

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) hat die Resultate der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) 2024 veröffentlicht. Erstmals wurden in der zweiten Klasse der Primarschule die Kompetenzen in Hör- und Leseverstehen in der Schulsprache sowie in Mathematik erhoben. Die ÜGK erhebt schweizweit die Kompetenzerreichung in definierten Bereichen von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Volksschuljahren. In den getesteten Kompetenzen in Hör- und Leseverstehen in Deutsch sowie in Mathematik liegt der Anteil der Baselbieter Schülerinnen und Schüler, welche die Grundkompetenzen erreichen, im Bereich des Schweizer Mittels. Im Hören erlangt ein hoher Anteil von 88 Prozent die Grundkompetenzen (CH: 87%), im Lesen sind es 79 Prozent (CH: 79%), und in der Mathematik 73 Prozent (CH: 76%).

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Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen: Was Schweizer Fachstellen empfehlen

Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Kaum eine Frage beschäftigt Schweizer Eltern so konstant wie diese. Die Antwort der Fachstellen ist eindeutig – und gleichzeitig differenzierter, als viele erwarten. Pro Juventute, das Bundesamt für Gesundheit und die JAMES-Studie der ZHAW liefern klare Orientierung. Doch starre Minutenregeln allein h...

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Kindergarten: Was Kinder mitbringen sollten – und wie Eltern die Weichen richtig stellen

Der Kindergarteneintritt ist in der Schweiz mehr als ein freudiger Meilenstein – er ist der erste offizielle Schritt ins Bildungssystem. Kinder treten in der Regel mit vier Jahren ein und starten damit eine elfjährige obligatorische Schulzeit. Was sie dabei mitbringen müssen, überrascht viele Eltern: Es geht kaum um Buchstaben und Zahlen. Was wirklich zählt, lässt sich spielerisch und im Alltag fördern. Viele Eltern beginnen Monate vor dem Kindergarteneintritt mit einer stillen Bestandsaufnahme: Kann mein Kind sich selbst anziehen? Versteht es einfache Anweisungen? Spielt es gut mit anderen? Diese Fragen sind berechtigt – aber die Antworten müssen nicht perfekt sein. Denn der Kindergarten ist kein Ort, der Perfektion voraussetzt. Er ist ein Ort, der Entwicklung ermöglicht.

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