Forschung

Von Markthalle bis Museum: Diese fünf Indoor-Erlebnisse machen Lissabon besonders reizvoll

Lissabon begeistert nicht nur unter freiem Himmel: Zwischen interaktiver Stadtgeschichte, portugiesischer Genusskultur, aussergewöhnlichem Design und Wissenschaft zum Anfassen gibt es auch drinnen jede Menge zu entdecken. Lissabon ist bekannt für seine gelben Strassenbahnen, die Aussicht vom Miradouro, die Gassen der Alfama und das besondere Licht am Tejo. Doch auch hinter den Türen der portugiesischen Hauptstadt gibt es einiges zu entdecken. Interaktive Stadtgeschichte, traditionelle Kulinarik, portugiesisches Design und Wissenschaft zum Anfassen machen einen Tag drinnen mindestens ebenso abwechslungsreich wie einen Streifzug durch die Stadt. Fünf Indoor-Erlebnisse in Lissabon, für die es keinen besonderen Anlass braucht:

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Tag des Denkmals auf Burg Ehrenberg: Hoher Stock nach Sanierung neu eröffnet

Rund 250 Gäste feierten bei strahlendem Sonnenschein die Eröffnung des sanierten „Hohen Stocks“ – ein weiterer Meilenstein in der Erhaltung und Erforschung der Burgruine Ehrenberg.

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Demenzversorgung ohne Brüche: St.Galler Kongress zeigt Wege für Netzwerke im Alltag

Wie gelingt eine Betreuung, die Menschen mit Demenz über Institutionen und Berufsgruppen hinweg verlässlich begleitet? Dieser Frage widmet sich der 12. St.Galler Demenz-Kongress am Mittwoch, 11. November 2026, auf dem Gelände der Olma-Messen St.Gallen. Unter dem Titel „Dementia Care vernetzt gestalten – (Wie) kann es gelingen?“ diskutieren Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis, wie Übergänge verbessert, Zuständigkeiten abgestimmt und tragfähige Versorgungsnetze aufgebaut werden können. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind im Alltag häufig auf verschiedene Unterstützungs- und Versorgungsangebote angewiesen. Ambulante Dienste, Spitäler, Pflegeinstitutionen, spezialisierte Angebote und lokale Netzwerke begleiten sie in unterschiedlichen Phasen. Damit an den Übergängen keine Lücken entstehen, braucht es verlässliche Absprachen, geklärte Rollen und eine Zusammenarbeit, die sich konsequent an den betroffenen Menschen orientiert. „Gute Dementia Care entsteht nicht in einzelnen Institutionen, sondern im Zusammenspiel vieler Beteiligter. Am Kongress wollen wir zeigen, wie solche Verbindungen konkret aufgebaut und im Alltag wirksam werden können“, sagt Prof. Dr. Steffen Heinrich, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Demenz der OST – Ostschweizer Fachhochschule und programmatischer Leiter des Kongresses.

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Welttierschutztag: VIER PFOTEN erklärt häufig missverstandene Signale von Tieren

Ein schnurrender Stubentiger muss nicht zwingend zufrieden sein, und ein Hund, der scheinbar „lächelt“, ist nicht immer glücklich. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober macht die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN auf die oft missverstandene Körpersprache von Tieren aufmerksam und fordert gleichzeitig eine stärkere politische Anerkennung ihrer Empfindungsfähigkeit.

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Erste Hilfe auffrischen: Die wichtigsten Massnahmen bei typischen Notfällen

Ein medizinischer Notfall lässt wenig Zeit für lange Überlegungen. Entscheidend sind ein sicherer Überblick, der frühe Notruf und wenige Massnahmen, die korrekt ausgeführt werden. Bereits das Freihalten der Atemwege, Druck auf eine stark blutende Wunde oder eine sofort begonnene Herzdruckmassage kann die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Erste Hilfe beginnt mit dem Eigenschutz und folgt einer klaren Reihenfolge: Gefahren erkennen, Bewusstsein und Atmung prüfen, Hilfe alarmieren und die dringendste Störung behandeln. Praktische Kurse bleiben unersetzlich, weil Handgriffe unter Anleitung geübt werden müssen. Eine verständliche Auffrischung hilft jedoch, vorhandenes Wissen zu ordnen und gefährliche Irrtümer zu vermeiden.

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Spitalaufenthalt mit Kind: Wie Eltern Sicherheit geben und Orientierung schaffen

Ein Spitalaufenthalt bringt für Kinder vieles durcheinander: vertraute Abläufe, bekannte Gesichter, Schlafgewohnheiten und das Gefühl, selbst bestimmen zu können. Eltern können medizinische Eingriffe oder unangenehme Untersuchungen nicht abnehmen. Mit ehrlichen Erklärungen, verlässlicher Nähe und kleinen vertrauten Ritualen schaffen sie jedoch Orientierung in einer ungewohnten Umgebung. Wie viel Vorbereitung sinnvoll ist, hängt vom Alter, vom Entwicklungsstand und von früheren Erfahrungen ab. Auch die Art des Aufenthalts spielt eine Rolle: Ein geplanter Eingriff lässt sich anders begleiten als eine plötzliche Einweisung über den Notfall. Entscheidend ist weniger die perfekte Erklärung als das Gefühl, mit Fragen, Schmerzen und Ängsten ernst genommen zu werden.

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Schmerzen im Spital behandeln: Erfassung, Medikamente und Therapiekontrolle erklärt

Schmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Spital, lassen sich aber nicht wie Blutdruck oder Körpertemperatur direkt messen. Eine gute Schmerzbehandlung beginnt deshalb mit genauer Beobachtung und wiederholten Gesprächen. Entscheidend ist nicht allein eine Zahl auf der Schmerzskala, sondern auch, wie stark Beschwerden Schlaf, Atmung, Bewegung und Erholung beeinträchtigen. Das Behandlungsteam verbindet diese Angaben mit Diagnose, Eingriff, Vorerkrankungen und bisherigen Reaktionen auf Medikamente. Danach wird die Therapie schrittweise angepasst und ihre Wirkung kontrolliert. Das Ziel ist eine tragbare Schmerzsituation mit möglichst wenigen Nebenwirkungen und genügend Beweglichkeit für die weitere Genesung.

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Bildgebende Untersuchungen erklärt: Röntgen, CT, MRI und Ultraschall im Vergleich

Röntgen, Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Ultraschall ermöglichen sehr unterschiedliche Blicke in den Körper. Manche Verfahren liefern in Sekunden einen Überblick, andere zeigen Weichteile besonders detailliert oder beobachten Bewegungen direkt. Welche Untersuchung passt, entscheidet deshalb nicht die vermeintlich modernste Technik, sondern die konkrete medizinische Fragestellung. Die vier Methoden unterscheiden sich bei Funktionsweise, Dauer, Strahlenbelastung und Vorbereitung. Auch Kontrastmittel, Implantate, Nierenfunktion oder eine mögliche Schwangerschaft können die Planung beeinflussen. Ein Grundverständnis erleichtert das Gespräch mit dem Behandlungsteam, ersetzt aber keine individuelle ärztliche Beurteilung.

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Sturzrisiko im Alter: Mehr als jede zweite Person ab 65 Jahren ist besonders gefährdet

Die meisten schweren Verletzungen im Alter sind auf Stürze zurückzuführen. Eine neue Befragung der BFU zeigt: Mehr als jede zweite Person ab 65 weist ein erhöhtes Sturzrisiko auf. Gleichzeitig bleibt ein grosses Präventionspotenzial ungenutzt – insbesondere beim Training von Kraft und Gleichgewicht sowie bei der sturzsicheren Gestaltung des Wohnraums. Jedes Jahr sterben in der Schweiz mehr als 1700 Menschen an den Folgen eines Sturzes. 95 % davon sind 65 Jahre alt oder älter. Hinzu kommen jährlich knapp 6500 Schwerverletzte. Daraus entstehen volkswirtschaftliche Kosten von rund 1,8 Milliarden Franken. Mit der alternden Bevölkerung wird die Zahl der schweren Sturzunfälle weiter steigen.

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Tierpark Bern macht neue Ausrichtung mit Logo & „Wildzeichen“ im Park sichtbar für Besucher

Der Tierpark Bern gibt seiner neuen Ausrichtung ein Gesicht: Ab sofort wird „Mehr Raum für Vielfalt“ auch visuell sichtbar. Ein neues Logo, eigens entwickelte „Wildzeichen“ und erste grossflächige Gestaltungen im Park machen den Wandel nun für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

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Jungfraujoch im Kanton Bern: Bahnpionierwerk zwischen Fels, Eis und dünner Luft

Das Jungfraujoch verbindet ein technisches Pionierwerk mit einer hochalpinen Landschaft: Die Bahnstation liegt auf 3’454 Metern über Meer zwischen Mönch und Jungfrau und ist damit der höchstgelegene Bahnhof Europas. Wenige Schritte und eine Liftfahrt trennen die unterirdische Endstation vom Blick auf den Grossen Aletschgletscher, schroffe Viertausender und das Berner Oberland. „Top of Europe“ ist die touristische Bezeichnung für ein Ausflugsziel mit Bahn, Aussichtsterrassen, Eispalast, Ausstellung, Gastronomie und Forschungsinfrastruktur. Trotz der komfortablen Erschliessung bleibt der Ort Hochgebirge. Höhe, Kälte, intensive Sonnenstrahlung und rasche Wetterwechsel verlangen eine andere Vorbereitung als ein gewöhnlicher Tagesausflug im Tal.

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Der Rheinfall: Naturgewalt und Ausflugsziel bei Schaffhausen

Auf einer Breite von rund 150 Metern stürzt der Rhein bei Neuhausen 23 Meter in die Tiefe. Der Rheinfall gilt gemessen an seiner Wasserführung als grösster Wasserfall Europas. Seine besondere Wirkung entsteht nicht durch eine aussergewöhnliche Fallhöhe, sondern durch die gewaltigen Wassermassen, die sich zwischen den Felsen hindurchbewegen. Aussichtsplattformen, Spazierwege und Bootsfahrten eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das Naturschauspiel. Schloss Laufen, das Schlössli Wörth und die nahe Altstadt von Schaffhausen ergänzen den Besuch. Dank mehrerer Bahnhöfe auf beiden Rheinseiten lässt sich der Rheinfall zudem bequem aus der Schweiz und aus Süddeutschland erreichen.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Vanillin aus E-Zigaretten könnte Embryonen in der Frühentwicklung schädigen

Vanillin, ein weit verbreiteter Aromastoff bei E-Zigaretten, dürfte bei schwangeren Frauen die normale Entwicklung der Embryonen stören. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Leitung von Forschern der University of California Riverside gekommen. Das dürfte erklären, warum das Dampfen in einem Zusammenhang mit Problemen bei der Empfängnis und Fehlgeburten steht. Die Wissenschaftler untersuchten menschliche embryonale Stammzellen. Diese sind den Zellen von Embryonen ähnlich, die drei Wochen alt sind. Im Labor wurde eine ganze Reihe an Tests durchgeführt. Daher können die Ergebnisse nicht einfach auf schwangere Frauen übertragen werden. Laut der leitenden Forscherin Prue Talbot von der University of California Riverside konzentrierte sich das Team auf Vanillin, da es weit verbreitet ist und häufig in hohen Konzentrationen verwendet wird. Bereits bekannt war, dass embryonale Zellen mit TRPV4 auf ihren Oberflächen über einen Kanal verfügen, der sich wahrscheinlich an das Vanillin anbinden würde.

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Neues Verfahren bestimmt das biologische Alter deutlich präziser als bisherige Methoden

Das neue Tool TAGS (Transcriptomic Aging Gene Scores) ist in der Lage, das biologische Alter einer Person genauer zu bestimmen als bisher. Der kombinierte Ansatz basiert auf der Analyse epigenetischer Uhren und wurde von einem US-Forscherteam unter Leitung der USC Leonard Davis School of Gerontology entwickelt. In mehreren Fällen sagte TAGS Gesundheitsergebnisse wie Gebrechlichkeit, Gehgeschwindigkeit, Herzleiden, Diabetes, Erkrankungen der Lunge und den Tod besser voraus als die epigenetischen Uhren alleine. Was messen epigenetische Uhren tatsächlich? Diese Labortests sind als Tool zur Untersuchung des biologischen Alters zunehmend beliebt. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen waren bisher jedoch weitgehend unbekannt. Forscher der USC Leonard Davis School of Gerontology und ihre Fachkollegen haben die Schwankungsbreite dabei untersucht, was die fünf am häufigsten eingesetzten epigenetischen Uhren wirklich feststellen. Zusätzlich entwickelten die Forscher auf der Genexpression basierende Uhren als Ergänzung der bestehenden Modelle, die bei der Prognose von altersbedingten Erkrankungen und der Sterblichkeit noch besser abschnitten.

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Bluthochdruck im Blick: Werte richtig messen, Risiken erkennen und Behandlung verstehen

Bluthochdruck entwickelt sich häufig unbemerkt. Viele Betroffene fühlen sich gesund, während der erhöhte Druck über Jahre Gefässe, Herz, Gehirn, Nieren und Augen belastet. Eine einzelne auffällige Messung beweist jedoch noch keine arterielle Hypertonie. Erst wiederholte, korrekt erhobene Werte und eine medizinische Beurteilung ermöglichen eine zuverlässige Diagnose. In der Schweiz ist Bluthochdruck weit verbreitet und betrifft mit zunehmendem Alter einen grösseren Teil der Bevölkerung. Regelmässige Kontrollen, eine passende Behandlung und Veränderungen im Alltag können das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich senken. Entscheidend ist ein langfristiges Vorgehen: Werte dokumentieren, mögliche Ursachen abklären und verordnete Medikamente konsequent einnehmen.

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ChatGPT im Klassenzimmer: Mehr als 70 Prozent der Schüler nutzen KI im Schulalltag

Über 70 Prozent der US-amerikanischen Schüler lassen sich von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihren Schularbeiten helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NGO Common Sense Media, die Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen unabhängige Altersempfehlungen, Kritiken und Bewertungen zu Filmen, Serien, Spielen, Apps und Büchern bietet. Etwa die Hälfte der befragten Schüler gab an, KI mit Erlaubnis eines Lehrers zu nutzen – auch wenn ihre Eltern das oft nicht wollen.

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Der richtige Zeitpunkt fürs Kind: Fruchtbarkeit, Gesundheit und persönliche Lebensziele

Erst die Ausbildung abschliessen, beruflich Fuss fassen, eine passende Wohnung finden und die Beziehung festigen: Vor der Familiengründung möchten viele junge Menschen möglichst viele Voraussetzungen erfüllen. Der Wunsch nach Kindern ist deshalb keineswegs verschwunden. Er wird häufig auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Doch gibt es überhaupt den perfekten Zeitpunkt für ein Kind? Eine allgemeingültige Altersgrenze lässt sich nicht festlegen. Persönliche Wünsche, Partnerschaft, Lebenssituation und Gesundheit spielen zusammen. Wer auf vollständige Sicherheit wartet, kann allerdings lange warten. Elternschaft bleibt eine Veränderung, die sich nie vollständig planen lässt.

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