Natur & Naturereignisse

Unkraut abflammen: Wie man es richtig macht, Brände verhindert und was erlaubt ist

Ein warmer Junitag, die Fugen der Einfahrt sind mal wieder grün – wer greift da nicht gerne zum Abflammgerät. Schnell, ohne Chemie, rückenschonend. Doch was viele unterschätzen: Unkrautbrenner arbeiten mit Temperaturen zwischen 650 und 1000 Grad Celsius. Der Einsatz dieser Geräte birgt daher immer die Gefahr, unbeabsichtigt einen Brand auszulösen. Wer ein paar Grundregeln kennt, kann das Risiko auf ein Minimum reduzieren. Unkraut abflammen ist in der Schweiz grundsätzlich erlaubt – allerdings unterliegt es der Sorgfaltspflicht. Es gelten allgemeine Brandschutzvorgaben, wie sie etwa in der Richtlinie 12-15 der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) geregelt sind. Diese verlangt, dass bei Arbeiten mit Feuer im Freien alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schaden an Menschen und Gebäuden zu verhindern. In gewissen Gemeinden können weitergehende Einschränkungen gelten – etwa bei anhaltender Trockenheit oder in Waldnähe.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Vogeltränke aufstellen: Standort, Pflege und was Vögel wirklich brauchen

Ein heisser Junitag, mittags, der Garten liegt still. Kein Zwitschern, kein Flattern – weil die Vögel erschöpft in irgendwelchen Schatten sitzen und Wasser suchen, das es gerade kaum gibt. Mit einer einzigen flachen Schale voll frischem Wasser kann man das ändern – und bekommt dafür das schönste Schauspiel zurück, das ein Garten zu bieten hat. Im Sommer trocknen Pfützen, Gräben und kleine Bachläufe rasch aus. Was in der freien Natur noch halbwegs funktioniert, fehlt in versiegelten Siedlungsgebieten fast völlig. Vögel müssen aber zwei Mal täglich trinken – Körnerfresser wie Spatzen und Finken sogar öfter, weil sie über die Nahrung kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Eine Vogeltränke im Garten ist deshalb gerade im Sommer keine nette Geste, sondern echte Hilfe.

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Wallis macht Schutzgebiete digital erlebbar und informiert über Tier- und Pflanzenwelt

Der Kanton Wallis will sein Naturerbe aufwerten. Die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft stellt ein Webportal online, auf dem die kantonalen Schutzgebiete präsentiert werden. Zudem erneuert sie die in den Gebieten aufgestellten Informationstafeln, um für eine verbesserte Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine klare und einheitliche Information im ganzen Kanton zu sorgen.

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Neue Plattform macht rund 60 Kleinseilbahnen in Uri und Nidwalden sichtbar

Eine neue Erlebnisplattform verbindet Wanderungen, Naturerlebnisse und regionale Angebote um rund 60 Kleinseilbahnen in Uri, Obwalden und Nidwalden. Das kantonsübergreifende Projekt fokussiert auf die touristische Vernetzung einer zusammenhängenden Erlebnisregion. Nun wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Eröffnung am 4. Juli: Erster Schweizer Scheibenweg macht Tiere & Pflanzen erlebbar

Auf der Schwägalp entsteht mit dem „Appenzeller Scheibenweg am Säntis“ der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli 2026 können Familien und weitere Gäste die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Wissenswertes über Natur, Alpwirtschaft und regionale Traditionen erfahren. Wer in den vergangenen Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits beobachten können. Der neue Themenweg soll Besucher für die Natur- und Kulturlandschaft sensibilisieren und gleichzeitig ein attraktives Freizeiterlebnis bieten.

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Mehr Schweizer Bio-Brot: Coop baut Zusammenarbeit mit Bauern aus

Coop verfolgt das Ziel, sämtliche Bio-Brote künftig aus Schweizer Knospe-Getreide herzustellen. Gemeinsam mit Bio Suisse hat das Unternehmen ein Projekt gestartet, das den Anbau von Bio-Brotgetreide fördert und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten für weitere Fruchtfolge-Kulturen schafft. Mit diesem langfristigen Engagement stärkt Coop den Landwirtschaftsstandort Schweiz, unterstützt den nachhaltigen Bio-Landbau und schafft verlässliche Perspektiven für Schweizer Produzenten.

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Neue Standardwerke zu Wildpflanzen, Rosen sowie Obst und Beeren erschienen

Mit den Neuerscheinungen „Wildpflanzen“, „Rosen“ sowie „Obst- und Beeren“ vollendet Hauenstein seine umfassende Buchreihe über die Pflanzenwelt. Die fünf Fachbücher bündeln aktuelles Praxis- und Pflanzenwissen und richten sich sowohl an engagierte Gartenliebhaber als auch an Fachleute aus der Grünen Branche. Was im Herbst 2025 mit den beiden Standardwerken „Gehölze“ und „Stauden“ begann, findet im Juli 2026 seinen Abschluss. Mit den drei Neuerscheinungen steht nun eine vollständige Fachbuchreihe zur Verfügung, die fundiertes Wissen rund um Pflanzen, Gartengestaltung und Sortenwahl vermittelt.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Neue Möbelkollektion bringt Wohnkomfort von innen nach draussen

Etwas hat sich in der Gestaltung von Wohnräumen verändert. Die Farbwelten bewegen sich hin zu erdigen Nuancen, Materialien wirken ursprünglicher und authentischer, Oberflächen erinnern an Stein, Holz und Natur. Dahinter steht eine neue Art, Räume zu erleben – geerdeter, unmittelbarer und stärker mit der Umgebung verbunden. Zeitgenössische Interieurs finden ihre Inspiration im Aussenraum: organische Farben, lebendige Materialien und Atmosphären, die Landschaft und Herkunft widerspiegeln.

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Studie zeigt starken Rückgang der Insektenvielfalt seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Es zeigte sich, dass die untersuchten Tagfalter- und Totholzkäferarten vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgingen. Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Die immer intensivere Landnutzung führte Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem starken Rückgang von Tagfalter- und Totholzkäferarten, seither konnten sich einige Arten zumindest teilweise erholen. Die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zeigen teilweise Wirkung, es braucht aber weitere Anstrengungen.

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Schädlinge im Garten: Blattläuse, Schnecken & Spinnmilben erkennen und natürlich bekämpfen

Der Mai ist die schönste Zeit im Garten – aber auch die geschäftigste für Schädlinge. Blattläuse, Schnecken und Spinnmilben nutzen die warmen Temperaturen und das saftige Jungpflanzenwachstum für eine explosive Vermehrung. Wer die typischen Schadbilder kennt und früh reagiert, schützt seine Ernte ohne Chemiekeule. Die gute Nachricht zuerst: Nicht jedes Loch im Blatt ist ein Drama, und nicht jeder Schädling muss sofort bekämpft werden. Ein gesunder Garten mit einer natürlichen Artenvielfalt reguliert sich bis zu einem gewissen Grad selbst. Marienkäfer, Schlupfwespen, Ohrwürmer und Vögel sind natürliche Fressfeinde vieler Schädlinge. Trotzdem gibt es Arten, bei denen frühzeitiges Handeln den Unterschied zwischen einer guten Ernte und einem kahlen Beet ausmacht.

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Gartentrends 2026: Wie Aussenräume zu naturnahen und smarten Lebensräumen werden

Nicht nur Moden, auch das Gärtnern unterliegt Trends. Die Gartenkultur hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Aktuelle Gartentrends verbinden Funktion und Ästhetik – und zeigen, wie Aussenräume vom reinen Nutzgarten zum vielseitigen Lebensraum werden. Ein klarer Trend: weg vom perfektionierten Zierrasen, hin zu mehr Vielfalt. Wildblumenwiesen, heimische Stauden und insektenfreundliche Gehölze fördern die Biodiversität und reduzieren gleichzeitig den Pflegeaufwand. Gerade in dicht besiedelten Regionen gewinnen naturnahe Gärten als wichtige Rückzugsräume für Bienen und andere Bestäuber an Bedeutung.

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Ziesel: Europas vergessene Erdhörnchen – jetzt Nachwuchs im Tierpark Bern erleben

Im Tierpark Bern ist der Frühling 2026 mit einer wahren Tierbabywelle angebrochen: Wolfswelpen, Elch-Zwillinge, Luchsjunge und viele weitere Neuankömmlinge beleben das Dählhölzli. Unter den Neuzugängen sind auch die Ziesel – kleine Erdhörnchen, die kaum jemand kennt, dabei aber zu den faszinierendsten und gleichzeitig am stärksten gefährdeten Tieren Europas gehören. Ein Besuch lohnt sich: Denn wer das Ziesel einmal beobachtet hat, vergisst es nicht so schnell.

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Gesundheit statt Kurzurlaub: Rückzugsorte wie das Vitaleum werden immer wichtiger

Viele Menschen sind erschöpft, obwohl sie regelmässig Urlaub machen. Ein Wochenende Wellness, ein kurzer Tapetenwechsel oder ein paar freie Tage reichen oft nicht mehr aus, um wirklich zu regenerieren. Der Grund ist simpel: Der moderne Alltag endet nicht einfach, nur weil man den Ort wechselt. Gedanken kreisen weiter, das Smartphone bleibt griffbereit und das Nervensystem läuft im Hintergrund dauerhaft auf Hochspannung. Genau deshalb wächst die Sehnsucht nach echten Rückzugsorten. Orte, an denen nicht nur der Körper pausiert, sondern auch der Kopf zur Ruhe kommt.

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Geiztriebe weg, Tomaten gross: Der wichtigste Handgriff für eine reiche Ernte

„Ausgeizen" gehört zu den wichtigsten Handgriffen im Tomatengarten – und zu den am häufigsten falsch verstandenen. Wer den falschen Trieb entfernt, büsst direkt einen Teil seiner Ernte ein. Wer gar nicht ausgeizt, riskiert eine überwucherte, schlecht belüftete Pflanze, anfällig für Krankheiten und arm an Ertrag. Dieser Ratgeber e...

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Bergblick Hotel & Spa im Tannheimer Tal überzeugt mit Wellness und Gourmetküche

Das Tannheimer Tal in den Allgäuer Alpen zählt mit seinen idyllischen Almwiesen, beeindruckenden Gipfeln und klaren Bergseen zu den schönsten Hochtälern Europas. Auf rund 1.150 Metern Höhe befindet sich das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel Bergblick Hotel & Spa – ausgezeichnet mit dem Holiday Check Award 2026 und dem Michelin Stern Keys. Ein Ort, an dem Gäste dem Alltag entfliehen und sich bewusst Zeit für sich nehmen. Gastgeber Daniel Braun beschreibt die Philosophie des Hauses so: Hier finden Menschen Zeit für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – den Moment bewusst zu erleben und ihn zu etwas Besonderem zu machen. Schon beim Betreten des Hotels wird die angenehme Atmosphäre dieses Rückzugsortes spürbar. Das Bergblick verbindet modernen alpinen Stil mit rustikalem Luxus und viel Liebe zum Detail. Handgefertigte Möbel, ausgewählte Kunstwerke sowie eine Sammlung historischer Uhren und Comtoise Uhren verleihen dem Hotel einen einzigartigen Charakter. Diese Uhren sind Teil der Kunstsammlung des Hauses und spiegeln die Philosophie wider, dass Zeit hier eine entschleunigte und bewusste Rolle spielt. Die stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten unterstreichen dieses Gefühl und bieten zusätzlich einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt.

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