Forschung

Neue Hightech-Faser kühlt bei Wärme und wärmt bei Kälte ganz automatisch

Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben eine neuartige Hightech-Faser entwickelt, die die Vorteile von Baumwolle mit intelligentem Temperaturmanagement verbindet. Die daraus hergestellten Stoffe sind leicht, weich und wasserabweisend. Gleichzeitig können sie überschüssige Wärme aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Dadurch sollen Träger der Textilien bei hohen Temperaturen weniger schwitzen, während die gespeicherte Wärme bei kühleren Bedingungen wieder freigesetzt wird.

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Studie: Kinder lernen aus Filmen wie „Vaiana“ Mut, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen

Kinder haben nicht nur Spass daran, Filme wie „Vaiana“ anzuschauen, sondern lernen auch daraus und übertragen die gewonnenen Erkenntnisse auf ihr eigenes Leben. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Radboud-Universität. Der Film kann Kinder beispielsweise dazu inspirieren, nicht aufzugeben, zusammenzuarbeiten und ihre eigene Identität zu entwickeln. Darüber hinaus regen Filme Kinder dazu an, über gesellschaftliche Themen wie den Klimawandel oder Schönheitsideale nachzudenken. Die Wissenschaftler sehen darin einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Entwicklung von Kindern.

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KI-gesteuerte Hirnstimulation verbessert Gehen bei Parkinson-Patienten deutlich

Menschen mit Parkinson, die unter Gehstörungen leiden, könnten ihre Beweglichkeit künftig deutlich verbessern. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) haben gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Medtronic eine KI-gestützte Form der Tiefen Hirnstimulation (THS) entwickelt, die sich in Echtzeit an die Bewegungen der Patienten anpasst. Die Tiefe Hirnstimulation wird seit mehr als drei Jahrzehnten zur Behandlung motorischer Störungen eingesetzt. Weltweit haben bislang über 200'000 Patienten entsprechende Implantate erhalten. Diese senden kontinuierlich elektrische Impulse an bestimmte Hirnregionen, um Symptome wie Zittern und Muskelsteifheit zu reduzieren.

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Weniger Muskelkraft, mehr Krebsrisiko? Forscher entdecken biologischen Mechanismus

Alternde Muskeln tragen zum Krebswachstum bei, da sie weniger extrazelluläre Vesikel freisetzen. Dabei handelt es sich um winzige Partikel, über die Zellen miteinander kommunizieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Duke-NUS. Die Forschenden zeigen zudem, dass Sport die geschwächte Schutzfunktion teilweise wiederherstellen kann. Mit zunehmendem Alter verändert sich nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung der freigesetzten Vesikel. Dadurch werden jene schützenden Signale abgeschwächt, die normalerweise helfen, die Entwicklung von Tumoren zu unterdrücken.

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Studie warnt vor starkem Anstieg von Demenz und wachsendem Versorgungsdruck

Die Zahl der Demenzfälle wird bei steigender Lebenserwartung in Deutschland von heute etwa 1,3 Mio. auf bis zu 2,1 Mio. im Jahr 2060 ansteigen und das Gesundheitssystem vor massive Herausforderungen stellen. Das zeigen aktuelle Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln.

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Kinderschutz und Gesundheit: Sechs Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit

Das erste interkantonale Treffen der Westschweiz zum Thema Kinderschutz fand heute im Château Saint-Maire in Lausanne statt. Daran teil nahmen die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt. Das Treffen bildet den Auftakt für einen regelmässigen Dialog zwischen den Westschweizer Kantonen, um die gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Minderjährigen besser zu bewältigen und die Fachpersonen in diesem Bereich zu unterstützen. Auf Einladung des Waadtländer Staatsrats Vassilis Venizelos nahmen die für den Jugendschutz zuständigen politischen Verantwortlichen sowie die Leiterinnen und Leiter der betroffenen kantonalen Stellen an diesem Treffen teil. Es wurde vom Département de la jeunesse, de l’environnement et de la sécurité (DJES) organisiert und ist Ausdruck eines gemeinsamen Willens, über gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren, bewährte Praktiken zu teilen und die Kinderschutzmassnahmen in der Westschweiz kohärenter zu gestalten, um Kinder besser zu schützen.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Jugendgewalt: Digitale Kontakte zu kriminellen Peers verstärken Gewalt und Bandenaktivität

Teenager, die intensive digitale Kontakte vor allem über soziale Medien zu anderen Jugendlichen pflegen, die es mit Recht und Gesetz nicht sonderlich genau nehmen, tragen fast fünfmal häufiger Messer bei sich als durchschnittliche jugendliche Verdächtige. Sie begehen fast dreimal häufiger Gewaltverbrechen, siebenmal häufiger Raubüberfälle und sind neunmal häufiger in organisierte Kriminalität verwickelt. Das zeigt eine Analyse der University of Cambridge, finanziert von der Nuffield Foundation.

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Studie aus Schweden: Katzen verschlechtern Asthma bei Kindern nicht

Das Zusammenleben mit einer Katze verschlechtert die gesundheitlichen Ergebnisse von Kindern mit Asthma nicht. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern des Karolinska Institutet. Den Experten nach sind die Schwere der Erkrankung, ihre Verschlimmerung, die Asthmakontrolle und die Lungenfunktion ähnlich wie bei Kindern, die kurzfristig ohne Katzen leben. Auch die Anzahl der Katzen, das Geschlecht oder das Alter der Tiere spielt demnach keine Rolle.

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KI als Lern-Coach: Warum gute Chatbots nicht einfach die Lösung verraten

Künstliche Intelligenz kann mathematische Aufgaben lösen und innerhalb von Sekunden die passende Antwort liefern. Doch eine richtige Lösung macht noch keinen guten Lehrer. Forschende der ETH Zürich und der TU Darmstadt untersuchen deshalb, wie sich Sprachmodelle zu digitalen Tutoren entwickeln lassen, die Lernende zum eigenen Denken anregen.

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Studie zum Vatertag zeigt: Männer gelten als schwieriger zu beschenken

Der Vatertag ist für viele Menschen der ideale Anlass, Väter und Vaterfiguren mit einem persönlichen Geschenk zu überraschen. In der Praxis erweist es sich jedoch als deutlich schwieriger, ein Geschenk für Männer auszuwählen, als eines für Frauen. YourSurprise hat dies untersucht, gemeinsam mit dem Konsumpsychologen Tom van Bommel. Seiner Meinung nach liegt das nicht an einem Mangel an Kreativität bei den Verbrauchern, sondern an der Art und Weise, wie Geschenkkategorien kulturell geprägt sind.

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Studie zeigt starken Rückgang der Insektenvielfalt seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Es zeigte sich, dass die untersuchten Tagfalter- und Totholzkäferarten vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgingen. Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Die immer intensivere Landnutzung führte Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem starken Rückgang von Tagfalter- und Totholzkäferarten, seither konnten sich einige Arten zumindest teilweise erholen. Die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zeigen teilweise Wirkung, es braucht aber weitere Anstrengungen.

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Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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Frühling im Tierpark Bern: Wolfswelpen, Zieseljunge, Elche und Wisente hautnah erleben

Vorwitzige Wolfswelpen, langbeinige Elchkälber, Wisentnachwuchs im Wald, flinke Zieseljunge und noch graue Flamingojungtiere: Der Frühling 2026 bringt im Tierpark Bern aussergewöhnlich viel Leben. Ein Forschungsprojekt bringt zudem wichtige Erkenntnisse zum Sozialleben der Wölfe.

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Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen: Was Schweizer Fachstellen empfehlen

Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Kaum eine Frage beschäftigt Schweizer Eltern so konstant wie diese. Die Antwort der Fachstellen ist eindeutig – und gleichzeitig differenzierter, als viele erwarten. Pro Juventute, das Bundesamt für Gesundheit und die JAMES-Studie der ZHAW liefern klare Orientierung. Doch starre Minutenregeln allein h...

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Piano Pilates & Retreats: Wie klassische Musik das Nervensystem positiv beeinflussen kann

Im Pilates-Bereich gilt Musik oft als störend. Viele Ausbildungen vermitteln bis heute, dass Übungen möglichst ohne musikalische Begleitung durchgeführt werden sollen, damit die Konzentration vollständig beim Körper bleibt. Doch genau diesem Ansatz widerspricht Jana Kinback bewusst. Die Diplom Fitnessökonomin, Sportwissenschaftlerin und anerkannte Präventionstrainerin verbindet Pilates ohne Geräte mit selbst gespielter klassischer Klaviermusik und beobachtet seit Jahren einen Effekt, der im klassischen Trainingskontext häufig unterschätzt wird: Musik kann die Bewegungsqualität, die Atmung und das Körpergefühl deutlich verändern.

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Weltweite Zunahme psychischer Erkrankungen belastet Wirtschaft und Gesellschaft

Fast 1,2 Milliarden Menschen leiden weltweit unter einer psychischen Erkrankung. Das sind fast doppelt so viele Betroffene wie noch 1990. Dieser starke Anstieg hat psychische Erkrankungen zur führenden Ursache von Behinderung gemacht, wie eine Studie des Institute for Health Metrics and Evaluation zeigt. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit der University of Queensland durchgeführt. Demnach sind Personen zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen überdurchschnittlich häufig betroffen.

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20 Jahre BMI-Monitoring: Weniger Übergewicht bei Kindern in der Schweiz

Seit 20 Jahren analysiert Gesundheitsförderung Schweiz gemeinsam mit den schulärztlichen Diensten der Städte Bern und Zürich und des Kantons Basel-Stadt Daten zum Körpergewicht von Volksschülern auf verschiedenen Schulstufen. Die Jubiläumsausgabe des BMI-Monitorings zeigt: Der Anteil übergewichtiger und adipöser Schüler ist seit 2005 von rund 20 Prozent auf aktuell 15,5 Prozent gesunken – der tiefste Wert seit Beginn der Erhebungen. Dennoch bleibt Übergewicht ein relevantes Thema: Jeder sechste Schüler ist betroffen. Als das BMI-Monitoring im Schuljahr 2005/06 startete, war die Ausgangslage von deutlicher Besorgnis geprägt. International sprach die WHO bereits 1997 von einer „Epidemie der Adipositas“. Basel-Stadt berichtete beispielsweise über eine Verdoppelung des Anteils der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen zwischen den späten 1970er und den frühen 2000er Jahren. Gleichzeitig fehlten ausserhalb einzelner Städte systematisch erhobene Daten zu Kindern und Jugendlichen.

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